Die Pianospielerin

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Die Pianospielerin

Die Pianospielerin

Grauhaariger

Ihr Koitus spielte sich ausschliesslich in der klassichen Missionarsstellung ab. Arthurs Gier nach dieser Frau war enorm, so dass er nach wenigen Minuten zum Höhepunkt kam und tief in Nadia abspritzte. Nadia selbst konnte sein Verlangen teilen. Bewegungsfreiheit hatte sie unter ihm liegend nur wenig, was sie aber nicht sonderlich störte. Gerade beim ersten Mal oder wenn die Lust über allem steht sind Männer ihrer Erfahrung nach sehr egoistisch. Aber Nadia wollte unbedingt diesen Akt und sie hatte ihn bekommen. Den Orgasmus verschaffte sie sich selbst, nachdem Arthur sich aus ihr zurückgezogen hatte und sie unbedrängter dalag. Gebannt verfolgten seine Augen das Spiel ihrer Finger. Immer schneller umkreiste ihr Mittelfinger ihre Klitoris bis, ja bis sich ihre Muskeln kurz zusammenzogen, sie ihre Fäuste ballte und einen erlösenden Laut von sich gab.

„Mehr gibt’s nicht!“ stellte sie ernüchternd fest. Arthur hatte sie unbedrängt weiter beobachtet und wartete wohl auf ein spektakuläreres Ende.

Er versuchte die Dauer des Geschlechtsaktes zu entschuldigen, dass er schon länger nicht mehr und dass sie so aussergewöhnlich schön sei. „Lassen Sie es gut sein, es ist alles in Ordnung;“ entgegnete Nadia und war bewusst wieder auf das „Sie“ übergegangen. Während sie noch beteuerte, gerne wiederkommen zu wollen, öffnete sich die Türe.

„Oh, Verzeihung!“ Urplötzlich stand der Chauffeur im Raum. Vermutlich wollte er sich, auch im Hinblick auf die späte Stunde, erkundigen, ob der Zeitpunkt gekommen war, die Besucherin nach Hause zu fahren. Der Bedienstete hatte sich beim Anblick des spärlich bekleideten Paares sofort abgewendet und wollte schnellstmöglich den Raum verlassen.

„Warten Sie, ich bin gleich so weit.“ Ungeachtet dessen, dass sie außer der Korsage und den Pumps nackt war, erhob Nadia sich aus ihrer liegenden Position. „Bringen Sie doch meinen Mantel;“ bat sie den Fahrer und drückte Arthur ein Küsschen auf die Stirn. „Danke, es war ein sehr schöner Abend!“

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