Der Platzregen

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Der Platzregen

Der Platzregen

Doktor Digitalis

Vorgeschichte: Sie hatten sich im Chat-Room getroffen und monatelang Mails hin- und hergeschickt. Sie berauschten sich gegenseitig mit faustdicken Lügen und hochgespielten Understatements.
Endlich hatten sie sich zu einem Date entschlossen. Der Abend verlief amüsant aber unverbindlich. Jedenfalls ging sie nicht vor der Zeit, und er konnte noch ein wenig tiefer in die Trickkiste greifen. Er hatte sie zum Lachen und zum Brüderschaft-Trinken gebracht, aber irgendwann wollte sie nach Hause.
Trotzdem sie ihm ihre Telefonnummer aufgeschrieben hatte, ließ er es sich nicht nehmen, sie zu ihrem Auto zu bringen. Da überraschte sie ein Platzregen. Sie huschten unter das Vordach einer Brauerei und lachten über ihre nassen Kleider. "Schau nur, alles nass!", scherzte sie und er fühlte ihre Bluse. "Und dein Kleid erst mal!" Der Regen trommelte auf das Glasdach . Sie spürte seine Hand über den klammen Stoff ihres Kleides tasten bis zum Saum, wo er ihre Haut berührte. "Ja, meine Beine sind ganz feucht" "Echt?" Er tastete an ihren Beinen hoch, die bis auf die Innenseite ihrer Schenkel nass waren. "Und dein Slip?", erkundigte er sich aufmerksam und fühlte den seidigen Stoff? Die Feuchtigkeit hier war wärmer. "Oh, lass das lieber, sonst werde ich scharf", sagte sie. "Was ist mit deinen Sachen?" Sie rieb sein am Oberkörper klebendes Hemd und glitt mit der Hand runter zu seinen Beinen: "Alles nass", kicherte sie. "Schau nur". Sie streifte ein paar Mal über seine Hose und spürte wie sich etwas aufrichtete. "Das sieht aus wie ein Zelt", lachte sie, "und das da ist die Zeltstange." Sie küsste ihn. Dann drehte sie sich um und schmiegte sich rückwärts an ihn. "Ich möchte auch ins Zelt", schmollte sie. "Schau doch mal, ob da noch Platz ist", hauchte er erhitzt.
Das Plätschern von den Abflussrinnen übertönte das Zirpen des Reißverschlusses, und während er ihre Brüste knetete, fischte sie in seinem Hosenraum und befreite die fleischige und warme Stange aus ihrem Gefängnis. Seine Hände drangen in die Verpackung ihres BHs und hatten es dann eilig, unter ihren Rock zu kommen. Sie nahmen den Seitenweg am Slip vorbei in die feuchte Umgebung ihrer Lusthöhle. Dort verweilten sie mit kreisenden Bewegungen.
Lichtreflexe der Autos flackerten auf dem nassen Asphalt. Im Augenwinkel sahen sie Leute mit über den Kopf gezogenen Jacken vorbeihasten. Sie streifte mit seiner Prallheit über ihren Bosporus, der thessalischen Meerenge. Dann schob sie den duftigen Stoff ihres Slips beiseite. Die Erregung hatte ihr genug Säfte bereitgestellt, damit er gleich tief eindringen konnte. Heiß stöhnten beide auf. Der Reiz des Verbotenen erhöhte die Voltzahl.
Die Lust in ihnen begann spielerisch-akrobatische Stellung zu entwickeln. Sie drehte sich in immer neue Stellungen: vom Doppelten Rittberger bis zum dreifach Axel war alles vertreten. Der einständige Handstand mit Pirouette allerdings musste wegen Konditionsmangel abgebrochen werden. Das Wort ausgepumpt traf bei ihm (noch) nicht zu. Er pumpte in sie hinein, was die Lenden hergaben. Ihr synchroner Rhythmus wurde untermalt von der Aufmerksamkeit beider, den Kolben nicht aus seiner Führung gleiten zu lassen. Dafür sorgte das Zusammenspiel aller Sensoren ihrer Körpercomputer, die Kolbenlänge und Schachttiefe abtasteten und bei Ausgleitgefahr Alarm schlugen
Schemenhaft nur noch nahmen sie die vorbeifahrenden Autos wahr. Als sie vor ihm auf die Knie ging und eine andere Schaftführung anbot, drehte er sein prangendes Glied in ihren Mund.
Als der Regen dünner und leiser, und die Autos und Menschen wieder vernehmbarer wurden, beendeten sie ihr Liebesspiel. Er brachte sie zu ihrem Auto. Sie nuckelte noch ein wenig an ihrem neuen Lover. "Wann sehen wir uns?", fragte er beim Abschied. Der Motor lief schon und sie lachte ihm aus dem anfahrenden Wagen durchs offene Fenster zu: "Ruf mich an, wenn es regnet!"

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