Pola erinnerte sich daran, wie Valenta und Darina mit nackten Hintern auf der Prügelbank lagen. Auch sie selbst wäre beinahe unter seine Hände geraten, doch im letzten Moment tauchte ihr Papa auf. Pola konnte nicht behaupten, dass es ihr dadurch besser erging, da ihr Vater ziemlich böse auf sie war. Herr Adams Stimme riss sie aus ihren Gedanken. „Guten Tag, Fräulein Pola, ich freue mich so sehr auf unsere heutige Verabredung.“ Pola konnte seine Freude deutlich sehen. Ein Blick auf Herrn Adams ausgebeulte Hose genügte für diese Feststellung. Mirko grinste, als sie mit dem Freier in ihr Zimmer verschwand. „ Welches Szenario würde ihnen denn Freude bereiten, Herr Adam?“ Pola wusste es schon, bevor er antworten konnte. „Ich bin der Lehrer und sie sind das Schulmädchen.“, brachte er stotternd hervor. Pola lächelte. „Warten sie einen Moment. Ich ziehe mich gleich um, damit sie ein properes, unartiges Schulmädel vor sich haben.“ Die blauen Augen des älteren Herren begannen zu funkeln, als Pola mit kokettem Hüftschwung die spanische Wand aufsuchte, um sich dahinter umzukleiden.
Herr Adam rauchte eine Zigarre, während es hinter dem Paravent raschelte. Pola brauchte nicht lange in ihrer Wäschetruhe wühlen, bis sie das Gewünschte gefunden hatte. Pola zog sich eilig aus, um in ein kurzes Kleidchen zu schlüpfen, das sie sich extra hatte anfertigen lassen. Mit geübten Händen flocht sie ihr langes blondes Haar zu zwei Zöpfen, deren Enden sie mit roten Schleifen verzierte. Als Pola sich die Stiefelchen schnürte, umspielte ein Lächeln ihre Mundwinkel. Sie freute sich auf das, was sie nun zu erwarten hatte. Herr Adam starrte sie mit weit aufgerissenen Augen an. Polas Anblick war atemberaubend. Herr Adam lobte Polas Verwandlung in ein Schulmädchen mit bewundernden Blicken.
Pola und der Ballettlehrer
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