Valenta erzählte, dass einer ihrer Stammfreier ein paar Kronen extra springen ließ, wenn sie ihm ihren versohlten Arsch hinhielt. Insofern zahlten sich Martin Svobodas Rohrstockhiebe in barer Münze aus. Trotzdem mussten die freischaffenden Huren von nun an aufpassen. Sollte die Polizei Darina und Valenta noch einmal im Sperrbezirk aufgreifen, würde es für sie wohl kein alternatives Strafmaß mehr geben. Das beträfe auch Pola, auch wenn sie aus einem sogenannten guten Elternhaus stammte. Darina konnte nicht verstehen, dass jemand freiwillig anschaffen ging. Wobei Pola sich nur mit Flagellanten abgab. Das 19-jährige Mädel ließ sich nicht nur gerne den Popo verhauen. Pola schwang auch selbst die Rute, wobei sie die aktive Rolle wesentlich seltener einnahm. Darina und Valenta mussten sich das Grinsen verbeißen, als Herr Boda seine Tochter im Polizeirevier übers väterliche Knie beugte. Pola spielte perfekt das zerknirschte Töchterchen, dem diese Behandlung ganz furchtbar war. Ja, Pola konnte man mit Sicherheit als ein richtiges Früchtchen bezeichnen, das zudem mit allen Wassern gewaschen war. Darina konnte sie gut leiden und nicht nur, weil Pola ihr schon manches Mal Geld zugesteckt hatte, als sie völlig abgebrannt war. Im selben Moment, als Darina die Zärtlichkeiten der Schriftstellerin genießen durfte, wurde Polas eng sitzendes Trikot noch einmal auf die Probe gestellt. „Grand-Plié, meine Damen! Ich möchte von Ihnen eine saubere, tiefe Kniebeuge sehen!“
Pola schwante nichts Gutes, als sie Herrn Bartoks Anweisung hörte. Er nickte ihr auffordernd zu, worauf Pola in die Knie ging. Sie spürte sofort, wie ihr Popo den Stoff dehnte. Pola musste beide Knie maximal beugen, bis ihre Oberschenkel die Waagerechte erreicht hatten.
Pola und der Ballettlehrer
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