Die beiden Frauen fühlten sich einander sehr verbunden.
Verena gefiel, dass sich Maria mit Alina angefreundet hatte. Ihre und Sonjas Tochter hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Dass sich Alina aus Solidarität auch den Popo versohlen lassen wollte, imponierte ihr. Die Mädchen handelten nach dem alten Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid.
Die Mütter beschlossen, dass die Mädels lange genug geschmort hatten. Sonja gab den Startschuss.
„Wir sollten jetzt zu unseren Töchtern gehen, Verena. Die Warterei ist sicher schlimm für die Zwei!“
Verena pflichtete ihr bei. Sie konnte sich sehr gut vorstellen, wie sich Maria und Alina grad fühlten.
Marias Mutter klopfte an die Tür. Das war das Zeichen. Maria und Alina umarmten sich, traten dann gemeinsam den schweren Gang ins Wohnzimmer an. Ihre Mamas saßen auf dem gemütlichen, blaugrauen Sofa, das man treffender als Wohnlandschaft bezeichnen konnte. Die jungen Frauen standen vor ihren Müttern, die heute ganz besonders attraktiv wirkten. Verenas hellgraue Hose saß hervorragend und ihre weiße Bluse passte perfekt dazu. Sonja hatte sich für einen weiten, schwingenden Rock entschieden, der ihrer weiblichen Figur schmeichelte. Als Oberteil wählte Sonja ein schlichtes Top mit langen Ärmeln, zudem eine feingliedrige Silberkette als stimmiges Accessoire.
Maria tauschte mit Alina einen letzten Blick aus, ehe sich jede über den Schoß ihrer Mutter beugte.
Beide Mädchen hatten heute keine Jeans an, was den Mamas gleich aufgefallen war. Konnte es sein, dass die Freundinnen bewusst darauf verzichtet hatten? Wie auch immer – sie sahen sehr hübsch aus. Verena hatte sich vorab mit Sonja besprochen, wie sie diese Angelegenheit angehen wollten.
Den Müttern gefiel die Idee, dass ihre Mädchen sich während der Strafe ins Gesicht schauen. Deshalb setzte sich Verena auf das eine Ende der Wohnlandschaft, während Sonja rechts von ihr, am anderen Ende Platz nahm.
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