Prinzessin und Magdt

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 1. Teil

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Prinzessin und Magdt

Prinzessin und Magdt

Peter Hu

Es war einmal vor so langer Zeit, dass es schon kaum noch wahr sein kann, eine wunderschöne Königstochter, die man Timea nannte. Sie hatte langes, glattes, schwarzes Haar, edle Gesichtszüge, ...und dunkle Augen, die tief blicken ließen. Ihr Körper war von hohem, schlanken Wuchs. Und weil sie recht sportlich war, zuckte manch fester Muskel unter der feinen Haut ihrer langen Glieder.

Im Schloss ihres königlichen Vaters, führte die schöne Prinzessin ein luxuriöses Leben, das keinen Mangel kannte. Die schwarzmähnige Schönheit wurde derart von der Dienerschaft verwöhnt, dass es schon fast nicht mehr gut für sie war.
Der König hatte große Pläne mit seiner kostbaren Tochter. Denn er war ein großer König, und wollte noch größer werden. Seine zahlreichen Söhne schickte er gern in den Krieg, auf dass sie seinen Reichtum mehren, ...und seine Grenzen erweitern sollten.
Seine einzige Tochter aber, da sie so unvergleichlich schön war, wollte er an einen anderen, kaum weniger mächtigen König verheiraten. Einen mächtigen, vorzüglich gerüsteten König, dessen wunderschönes Reich er nicht mit der Gewalt seiner Waffen erringen konnte.

Da sich zu jener Zeit, und ganz besonders in Königsfamilien, nur jungfräuliche Töchter verheiraten ließen, achtete unser König, nennen wir ihn einfach einmal Baltasar den Ersten, streng darauf, dass sich sein Töchterlein nicht an seiner Jungfräulichkeit verletzen konnte. Weder absichtlich noch unabsichtlich. Eine derartige Verwundung hätte ihn schließlich ein ganzes Königreich gekostet.

Als die schöne Timea also nun in das Alter kam, da junge Mädchen nicht mehr so ganz unschuldig an sich herumzuspielen begannen, ließ Baltasar alles gefährliche Spielzeug aus ihrem Gemach entfernen. Die Ärmste besaß am Ende nur noch weiche Stoffpuppen. Selbst die schönen, langen Wachskerzen aus den Kronleuchtern ihres prinzesslichen Jugendzimmers, wurden durch plumpe, unhandliche Stümpfe ersetzt, um jegliche Gefahr der Selbstverletzung auszuschließen.

Um ganz sicher zu gehen, ließ der weise König am Ende noch einen kräftigen Eunuchen besorgen, der von nun an ständig vor ihrem Gemach Wache hielt. Selbstverständlich begleitete er sie nun fortan auch außerhalb der Schlossmauern auf Schritt und Tritt...

Zum ersten Mal verfluchte Timea den Umstand, als verwöhnte, reiche Königstochter zur Welt gekommen zu sein. Zum ersten Mal wünschte sie sich, das einfache, aber scheinbar doch fröhliche Leben einer einfachen Magd zu führen. Das war zwar offensichtlich mit viel Arbeit, dazu aber auch mit vielen kleinen Freuden verbunden. Oft saß die Prinzessin verträumt am Fenster ihrer Kammer, um das Treiben der Dienstleute im Schlosshof zu verfolgen. Die scherzten und lachten viel bei der Arbeit. Besonders wenn Mägdte und Knechte aufeinander trafen. Und nicht selten drangen des Nachts nicht nur Gelächter, sondern auch manch sinnliches Stöhnen aus den Stallungen empor, dass keinesfalls an Schmerzesslaute oder Angst erinnerte; ...vielmehr die reine Lebensfreude bekundete.

Seit einiger Zeit gab es eine neue Küchenmagd im Schloss: Jung, schön und blond. Sobald sie den Hof betrat, verdrehte sie sowohl den Knechten, als auch den sonst so schläfrigen Wachsoldaten ständig den Kopf.
Oft kam es sogar vor, dass ihr die Soldaten oder Knechte den Weg verstellten. Die hübsche Strohblonde kam dann erst wieder frei, wenn sie mit einem Küsschen ihren Wegzoll bezahlte.
Zur Verwunderung unserer schönen Prinzessin, schien die Magd diesen „Zoll“ meist sogar recht gern zu bezahlen. Denn sie lachte stets vergnügt dabei. Der König beschäftigte kein unansehnliches Personal.

In den späten Abendstunden kam es sogar vor, dass Prinzessin Timea das ausgelassene, wonnige Quieken der Strohblonden vom gegenüberliegenden Heuboden des königlichen Pferdestalls her vernehmen konnte. Einige Zeit später schlüpfte sie dann meist eilig, mit hochrotem Kopf und Heu im Haar über den Hof.
Timea begann sich das fröhliche Leben der einfachen Leute zu ersehnen. Zum Ärger ihres Vaters trieb sie sich nun oft in Begleitung des Eunuchen im Hof herum, um sich unter das gemeine Volk zu mischen. Sie kleidete sich dabei sehr aufreizend, ...und erntete auch viele verstohlene Blicke. Doch wagte es sich Niemand, die Prinzessin direkt anzuschauen; ...oder ihr gar einen „Wegezoll“ abzuverlangen. Sie war des Königs Tochter, ...und des Eunuchen Säbel war sehr scharf...
Bald hatte Timea keine Lust mehr auf die Hofgänge. Denn sie machten sie nur noch traurig. Ihr königlicher Stand war wie ein Brandmahl, dass sie ausschloss; sie zur Unberührbaren machte, als litte sie an einer ansteckenden Krankheit.

Schön Timea zählte nun schon neunzehn Jahre. Sie war voll erblüht. Und doch blieben ihr die Wonnen von Liebe und Lust verwehrt. Ihre Jugend würde vergehen wie ein Strohfeuer, wenn nicht bald ein schöner, starker Recke kam, um sie aus diesem goldenen Käfig zu befreien…
Und schlimmer noch: Der königliche Gemahl, dem sie seit Jahren versprochen war, war ein Greis von siebenundachtzig Lenzen...

Während unsere schöne Prinzessin noch ihren düsteren Gedanken von ewiger Selbstbefriedigung und welkem Seniorenfleisch nach hing, füllte eine junge, nicht weniger attraktive Magd namens Marie, im Weinkeller einen großen Krug roten Weines für das abendliche Mahl. Ganz nebenbei, raubte sie natürlich auch dem Kellermeister noch den Verstand, indem sie beim Zapfen des Roten ihren festen, vorbildlich geformten Hintern so unverschämt frech heraus streckte.
Nicht faul, und reichlich lüstern, hob der ihr gleich das Kleid über die Backen.
„Ihr habt einen prächtigen Arsch Marie. Was verbergen sich da wohl noch für prächtige Früchte unter dem bunten Stoff?“ ...schnalzte der „Weinwächter" lüstern mit der Zunge, während sich seine Finger auch schon prüfend zwischen Maries schwellende Freudenlippen schoben.
Marie erwehrte sich des Kellermeisters nur sehr halbherzig; ...ja eigentlich eher in herausforderndem Einverständnis.
„Eine saftige Feige, und zwei prächtige Granatäpfel“, ...hauchte die Gefragte mit lüstern bebender Stimme.
„Prüft nur die Qualitäten meines „Obstes“. Die Feige ist schon so saftig, dass mir die Tropfen an den Schenkeln herunter rinnen. ...Die „Stängel" meiner Äpfel sind so hart, dass sie mir gleich die Bluse zerschneiden, wenn ihr nichts unternehmt, Meister des Weines.“

Der ließ sich nicht lange bitten. Sogleich riss Meister Mundschenk der schönen Marie das Gewandt vom verführerischen Leib...
„Wahrhaft prächtige Milchspender“, ...säuselte der nur wie betäubt, während er berauscht die kräftigen Nippel der gurrenden Blondine zwierbelte.
Die warf sich schließlich rittlings auf ein Weinfass, damit es der Kellermeister etwas bequemer hatte, an ihre lächelnde Feige zu gelangen.
Auf diese Weise ließ der Kellermeister sich gern von seiner eintönigen Arbeit ablenken.

„Deine Muschel ist köstlicher, als die Austern an des Königs Tafel“, ...lobte der erregt Keuchende, während er seine flinke Zunge in das salzige Rosarot stieß.
„Genug geredet“, ...jauchzte Marie heiser.
„Kümmere dich um meine Perle, ...ja genau so ist es gut. Das ist die richtige Stelle. ...Etwas schneller, …Herrlich! ...Lass mich deine Rübe spüren, bevor ich endgültig auslaufe...“
Bald hallte das Gewölbe von der altbekannten Melodie der Lust.
Als das Schmatzen und Stöhnen endlich verklungen war, ...und Marie noch verträumt und benommen die Kellertür auf stieß, lief sie auf dem Hofgang direkt in die dort wandelnde (böse Zungen würden behaupten, sie habe dort gespannt) Prinzessin hinein. Die schöne, befriedigten Blondine stieß die nicht minder schöne, aber unbefriedigte Schwarzhaarige unbeabsichtigt zu Boden; ...und übergoss sie zu allem Überfluss auch noch von oben bis unten mit rotem Wein aus dem Keller.
Aus der Ferne sah es so aus, als hätte man Schön-Timea niedergestochen, und die Prinzessin läge in ihrem Blut. Sofort war Marie also von nervösen Wachen umringt.
Die Männer, mit denen sie noch gestern so lustig getändelt hatte, waren heute nur zu bereit, die wohlgestaltete Magd auf der Stelle mit ihren Lanzen zu durchbohren.
Gerade wollte die blaublütige Timea noch auf zickig machen (ein wenig Eifersucht und Neid spielten wohl auch eine gewisse Rolle). Sie überlegte aber noch einen Augenblick, wie sie diese respektlose Person am gemeinsten bestrafen lassen könne.
Doch dann obsiegte plötzlich Mitleid. Denn sie erkannte die bloße Angst in den Augen der Magd. Und Timea war eigentlich von Herzen eine ganz Nette, die lediglich bis an die Grenzen des Erträglichen untervögelt war, was nicht gut für die Laune ist...
Der Anblick der von Waffen bedrohten, von Wein benetzten, vor Todesangst zitternden Marie tat das seine. Selbst eine untervögelte Prinzessin konnte nicht so gemein sein.
„Senkt die Lanzen! Gebt sie frei“, ...befahl die Prinzessin milde.
„Es war meine Schuld. Was treibe ich mich auch so selbstvergessen vor verschlossenen Türen herum, als wüsste ich nicht, dass sie sich auch plötzlich öffnen könnten...“

Und an die Magd: „Folge mir, schönes Kind. Dich trifft zwar keine Schuld, aber du sollst den Schaden an mir wieder gut machen.“
Der Eunuch wurde ein wenig nervös. Denn er befand sich in einem Gewissenskonflikt. Er hatte den Auftrag, über Timeas Unschuld zu wachen. Doch niemand hatte ihn auf einen solchen Fall vorbereitet. In seinem Eunuchenhandbuch fand sich kein entsprechender Hinweis für den Fall, dass ein Mädchen einem anderem Mädchen die Jungfräulichkeit rauben könnte…
Timeas Blick jedenfalls, hatte etwas gefährlich Animalisches an sich, als er auf den Rundungen der ebenfalls komplett durchnässten Magd lag...

Timea war recht praktisch veranlagt. Als sie Marie so vor sich sah; ...das lüsterne Gejauchze noch im Ohr, ...kam ihr eine Idee:
Die Pornografie jener Tage, steckte im Märchenland noch in den Kinderschuhen. Aber die geile Blondine hatte bestimmt ein paar tolle Geschichten zu erzählen. Und das Eine oder Andere, konnte sie ihr bestimmt auch recht eindringlich zeigen…
So ließe sich die trostlose, jungfräuliche Zeit bis zu ihrer unseligen Verkupplung, doch noch einigermaßen angenehm vertreiben.Nachdem Timea ihren Eunuchen mit ein paar Süssigkeiten und einer handvoll Silbermünzen davon überzeugt hatte, dass Marie eigentlich nichts wirklich gefährliches an sich hatte, bezog dieser beruhigt seine Stellung vor der Tür. Endlich waren die Mädchen allein.

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