Es spülte nicht nur den abgestandenen Geruch des Clubs weg, in dem wir zuletzt waren, sondern brachte neben ein paar verschlafener Lebensgeister auch ein paar klare Gedanken zurück.
Als ich ins Wohnzimmer zurück kam, hatte ich ein Long Shirt und einen Slip an. Den BH hatte ich weggelassen, er war ein wenig zu klein und schnitt entsetzlich ein. Den Rest verdeckte das Shirt ganz gut und es gab nichts zu sehen, was nicht auch jeder Andere in einem Schwimmbad zu sehen bekam, eher noch weniger.
Basti hatte sich bereits mit zwei Kissen und einer Wolldecke auf der Couch häuslich eingerichtet. Das sah schon nicht gemütlich aus und obendrein auch nicht wirklich warm. Dafür war die Decke einfach zu dünn.
„Du kannst jetzt ins Bad.“, informierte ich ihn und sah ihm nach, als er auf den Flur verschwand.
Kurz drückte ich mir eins seiner Kissen vor’s Gesicht und sog den Duft ein, den sein Eau de Parfum darauf hinterlassen hatte, legte es dann aber zurück. Ein anderes Objekt der Begierde hatte meine Aufmerksamkeit geweckt. Sein Teleskop, zu dem ich sofort hin humpelte. Wohin es ausgerichtet war, erfasste ich auf den ersten Blick. Vorsichtig näherte ich mich dem Okular, ängstlich, weil ich mich fast vor dem fürchtete, was er von hier aus alles sehen konnte. Ich erschrak kurz, denn es war noch deutlich stärker als meines, ließ die Bilder noch größer, noch genauer, eindrucksvoller erscheinen. Wie erst musste es dann sein, wenn er mich beobachtete. Noch schlimmer, der Fick, letztens, jetzt kann ich mir annähernd vorstellen, warum es ihn so ‚zerstört‘ hatte. Aber auch, warum es ihn so erregte, als ich es mir selbst machte und er mir bei meinen Dildospielchen zusehen konnte. Zugegeben, die Aussicht von hier war einzigartig.
Ich hörte das Wasser im Bad rauschen und stellte mir vor, wie er jetzt versonnen seinen Körper einseifte, leicht verspielt an seinem Gerät herumzupfte, bis es an Größe gewonnen hatte.
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