Dann küsste ich ihn und meine Zunge drängte sich in seinen Mund. Er schien zuerst überrascht, ergab sich dann aber und erwiderte den Kuss, der mich schwach werden ließ. Dieser Mann ist eindeutig gefährlich für die Frauenwelt, seine Lippen Waffenscheinpflichtig und seine Küsse dürfte es nur auf Rezept geben. Und selbst, wenn uns eine unsichtbare Kraft trennen wollte, ich hätte mich mit aller Kraft dagegen gewehrt. Allein schon deshalb, weil er wieder hart geworden war, mir seine vollgeladene Kanone gegen den Unterleib presste, der wieder, oder noch von heute Morgen, in Flammen stand.
„Du bist mein mit Abstand bester Freund Basti. Und niemandem vertraue ich mehr als dir, das schwöre ich. Ich bin verwirrt. In meinem Kopf dreht sich alles, verstehst du das, Basti? Können wir jetzt bitte zu dir gehen. Ich würde gern mit dir auf der Couch chillen, ist das ok für dich?“
„Na klar Anni, das ist ok. Und was das andere betrifft, mir geht es genauso. Warum hast du mich geküsst?“
„Weil ich dir dankbar für alles bin und weil ich es wollte. Eine innere Stimme hat mir befohlen es zu tun und ich bereue es nicht.“
„Na komm Mietze, lass uns gehen und, wie es sich für kleine süße Katzen gehört, auf der Couch rumlümmeln.“
Kleine süße Katze hatte er gesagt. Ich musste aufpassen, für uns beide aufpassen, dass keine Liebe ins Spiel kam. Das würde alles kaputt machen. Und ich spürte, dass er dabei war, sich in mich zu verlieben. Wenn es nicht gar schon zu spät war?!
Und ich? Ging es mir nicht ganz genauso wie ihm? Ein bisschen schon. Ein Mann wie ihn trifft man höchstens drei Mal im Leben, wahrscheinlich nicht mal so oft. Er ist schon fast zu perfekt. Hübsch, zuvorkommend, höflich und wer weiß was sonst nicht noch alles. Einzigartiger Charakter und immer für mich da, wenn ich ihn brauchte. Wenn wir ein Paar würden, hätte es auch seine Vorteile. Neben viel gemeinsamer Zeit käme eine gesunde Portion Sex dazu.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.