So gut, dass ich den entsprechenden Herren sogar eine Wiederholung in Aussicht stellte, was aber nur zweimal passierte.
Andere waren so schlecht, dass ich froh war, wenn der Typ seine Ladung in dem Kondom deponiert hatte, was er dann schlabberig aus mir herauszog und mich mit dem Brustton der Überzeugung fragte, ob er gut war. Männer wollten das hören, warum auch immer. Also polierte ich ihr Ego, gab ihnen einen kleinen Kuss auf den Mund und zog mich an. Den Kuss hatten sich die meisten gerade noch so verdient. Wahrscheinlich waren sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten an die Grenzen gegangen und sich redlich Mühe gegeben.
Pech gehabt Wichser, du wirst es dir wohl eine Weile selber besorgen müssen, mit mir jedenfalls wirst du nie wieder das Glück haben, dachte ich dann und verschwand so schnell ich konnte.
Und all diese Geschichten musste sich der arme Bastian anhören. Nicht im Traum hatte ich daran gedacht, ihn damit zu verletzen. Mir ging es damit gut, weil ich aus meinem Herzen keine Mördergrube machte und meine Sorgen bei einem guten Zuhörer los wurde. Doch was ich ihm damit antat, nahmen keine meiner sonst so guten Sensoren auf.
Die Krönung war dann wohl, als ich es wagte, mal wieder einen Pimmelträger mit nach Hause zu nehmen. Ich hatte ihn bei der Besichtigung einer nicht ganz günstigen Immobilie kennengelernt, die er sich als Kapitalanlage zulegen wollte. Er sah gut aus und hatte offensichtlich Geld im Überfluss. Außerdem tauchte in keiner seiner Unterlagen der Name einer Frau auf, die sonst gern zur ideellen Hälfte als Eigentümerin mit eingetragen werden. Freiwild, zum Abschuss freigegeben, spielte ich meine weiblichen Trümpfe aus, ließ den Rock bei der Besichtigung etwas kürzer ausfallen und auch die oberen zwei Knöpfe meiner Bluse ließ ich offen, unter der ich kurz vorher den BH ausgezogen hatte.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.