Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich meine Klamotten an die Seite und mich auf den Rücken geschmissen. Dann hätte ich ihm ein lüsternes „fick mich“ entgegen geschleudert und darauf gewartet, dass er mir seinen Prügel von unten herauf bis ins Gehirn stößt. Und, wenn genau das dabei drauf gehen würde, ich hätte nichts dagegen gehabt.
Selbst mir ging das jetzt fast zu langsam. Aber er saß nur da, mit seiner Hose an den Knien und einem schlaffen Penis, den er selbst verträumt, mit funkelnden Augen, streichelte. Seine Augen folgten meinen Fingern, die das Öffnen jedes einzelnen Knopfes zelebrierten und zusammen mit dem endlos dauerndem ziehen des Reißverschlusses meines Rockes zu einer Passion werden ließen.
Kurz ruhte sein Blick auf dem Stumpf. Es war mir egal, er gehörte zu mir, er machte mich aus und zu etwas Besonderem. Alles in allem war die Pause lang genug für ihn. Langsam richtete sich sein bestes Stück wieder auf und baumelte halbsteif vor seinen dicken Eiern. Dann begann, was ich so nicht und vor allem nicht vom ihm, erwartet hatte.
Er stand auf, kam langsam zu mir und schubste mich grob auf die Couch. Dann griff er beherzt in meine langen Haare, überspannte meinen Kopf nach hinten und küsste mich. Seine Zunge drängte in meinen Mund. Alles wirkte wenig zärtlich. Schon das nach hinten reißen meines Kopfes war doch ziemlich rabiat gewesen. Und auch sein Kuss hatte nichts mit Zärtlich- und Sinnlichkeit zu tun. Seine Zunge eroberte meinen Mundraum, erkundete die Zahnreihen und füllte meinen Mund mit seiner Spucke, die er mir auch noch als widerlichen Sprühnebel in mein Gesicht rotzte, als sich unsere Münder getrennt hatten.
Seine andere Hand schnappte sich eine meiner Möpse und krallte seine Finger in das feste Fleisch. Es tat weh, aber es machte mich auch geil, weil er nicht fragte, sondern sich nahm, wonach ihm der Sinn stand.
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