Private Eyes - Kapitel 3

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Private Eyes - Kapitel 3

Private Eyes - Kapitel 3

Gero Hard

Nur mit den Füßen am Rand, war es nicht auszuhalten, so heiß war das Wasser. Entweder ganz rein oder nur Sonnenbaden, etwas anderes kam nicht in Frage. Wollte man doch durch die seichten Wellen schlendern, musste man das ich die Abendstunden verlegen, wenn die Sonne an Kraft verloren hatte und in Begriff war unterzugehen, dann gings. Das war als Frau, alleine, allerdings nicht ganz ungefährlich, deshalb verzichtete ich lieber darauf. Wie schön wäre es mit Basti an meiner Seite gewesen, Hand in Hand, dicht beieinander, sich mit verliebten Blicken anschmachtend. Was ich ihm sagen wollte, wenn ich ihn überhaupt jemals finden sollte, hatte ich mir bestimmt schon hundertmal leise vorgesagt. Sogar vor dem Spiegel hatte ich heimlich geübt.
Nach der ersten Woche sah ich die Welt um mich herum nüchterner. Die Euphorie meinen Schatz zu finden, wurde langsam aber deutlich weniger. Gefühlt war ich in jedem Laden gewesen und hatte jeden dem Aussehen nach Einheimischen gefragt. Vielleicht war es doch nicht so eine brillante Idee gewesen hierher zu kommen. Die Einwände der Familie und der Freundinnen, wie Wattebäusche waren sie an mir abgeprallt. Doch so langsam verließ mich dann doch der Mut.
Ich hatte nichts zu verlieren. Zu Hause erwartete mich niemand so schnell zurück, also warum nicht die Zeit genießen, Ausflüge ins Innenland machen, Gegend erkunden, Bootstoren machen, Inselhopping, einfach die Seele baumeln lassen und Urlaub machen.

Bastian: Verdammt, war sie das oder hatte ich mich verguckt? Das konnte nicht, durfte nicht wahr sein. Wo auf dieser Welt sollte ich mich denn noch verkriechen. Was wollte sie hier? Ich hatte sie doch gebeten, mich nicht zu suchen oder Leute nach mir auszufragen. Und jetzt steigt sie da aus dem Taxi, drückt dem Fahrer ein Trinkgeld in die Hand und zieht ihren Koffer hinter sich her in das Hotel.

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