Private Eyes - Kapitel 3

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Private Eyes - Kapitel 3

Private Eyes - Kapitel 3

Gero Hard

„Und du bist ab jetzt der Einzige, der meine Titten sehen darf.“
„Anni, wir sind in Thailand und dann auch noch in Pattaya. Hier dreht sich alles um Sex, Spaß und Urlaub. Die Dinger sind nicht mein Eigentum.“
„Na ja, dass wohl nicht. Es werden meine bleiben müssen. Und ich werde es sein, die entscheidet, wer sie sehen darf.“
„Hier läuft fast jede Frau oben ohne rum. Du wirst es auch tun, weil du die hässlichen hellen Stellen nicht mehr haben möchtest.“
„Und du hättest nichts dagegen?“
„Es steht mir nicht zu, etwas dagegen zu haben. Aber wenn du mich fragst und meine Meinung wirklich wissen willst, dann sage ich: Oben ohne ist ok, unten rum solltest du dich nicht so offen zeigen.“
„Also habe ich deine Erlaubnis, mich oben ohne zu sonnen?“
„Die brauchst du nicht. Kleiner Tipp: Bei deiner hellen Haut solltest du langsam anfangen und immer schön eincremen.“
„Übernimmst du das?“
„Anni, lass es. Wir sind nicht zusammen. Und vor vier Wochen hattest du das für unmöglich gehalten. Also hör auf mich zu verarschen. Bitte.“
Das Boot hatte keine Mühe, sich seinen Weg durch die seichte Dünung zu bahnen. Leise tuckerte der Inboarder vor sich hin und verlieh der Fahrt etwas Beruhigendes. Ich träumte vor mich hin, sah den Wellen beim Spielen zu und strich mit den Fingern durch das türkisfarbene Wasser. Ein Glücksgefühl ließ meinen Puls schneller werden. Es durchströmte mich und ich realisierte, dass es genau das gleiche Gefühl war, das ich immer fühlte, in D schon, wenn Basti in meiner Nähe war. Dieser blöde Kerl war schuld daran, dass alle Probleme, die mich bis vor einer Stunde noch belastet hatten, mit einem Schlag in der heißen Sonne verdampft waren. Genau wie die Feuchtigkeit meiner Haut, die in diesen wenigen Minuten schon leicht rot geworden war. Mir ging unser Gespräch und die Zeit mit Bastian in D durch den Kopf. Jedes Bild von uns, jedes gesprochene Wort, dass mir in den Sinn kam, hatte ihn immer weiter von mir weggetrieben.

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