Qual der Wahl

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Qual der Wahl

Qual der Wahl

Andreas

Dann sollte sie selbst entscheiden, was ihr lieber wäre. Nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte, wandte ich mich an die aufgeregte Schülerin. „Nun Sally, deine Mutter meint, dass es in Ordnung ist, wenn wir dich wie einen der Jungs behandeln. Allerdings möchte sie, dass Miss Thorne dich zuerst übers Knie legt…“ Sally sah mich derart fassungslos an, dass ich die Hilfe meiner Sekretärin benötigte. „Miss Jennings, ich brauche sie in meinem Büro.“ Ich diktierte eine Notiz, die Eve Jennings auf einem Zettel festhielt. „Sally Jenkins hat gegen die Regeln verstoßen, indem sie sich mit einem jungen Mann auf dem Schulgelände traf. Auf ihren eigenen Wunsch und dem ihrer Mutter, soll sie übers Knie gelegt werden. Sie bekommt 20 Handschläge auf ihr…entblößtes Gesäß. Wenn diese erste Strafe vollzogen ist, wird sie sich über den Schreibtisch beugen und weitere sechs Hiebe mit dem Rohrstock bekommen. Diese werden ebenfalls auf die nackte Haut erfolgen. Mit freundlichen Grüßen, Albert Smith.“ Sally wurde kreidebleich. Jetzt wurde ihr wohl bewusst, was auf sie zukam. Ich fragte sie, ob sie mit der Strafe einverstanden sei. Sally brachte nur ein schwaches „Ja Sir!“ hervor. Ich brachte sie persönlich in die Teeküche, wo Miss Thorne ihre Freistunde verbrachte. Sie las den Zettel, den ich ihr überreichte. An ihrem Lächeln sah ich deutlich, dass sie Sally skeptisch gegenüberstand. „Die Tennisprinzessin hat sich wohl für ihre unversehrten Hände entschieden! Ich kann diese Wahl gut nachvollziehen, Sally. Dir muss aber klar sein, dass du dafür die Unversehrtheit deiner Kehrseite opferst. Nun denn, das wirst du dir ja gut überlegt haben, nehme ich an.“ merkte sie etwas spitz an. Miss Thorne erkannte natürlich, dass dies eine besondere Maßnahme sein sollte, die ansonsten kaum Anwendung fand. Ich wollte die beiden Damen verlassen, da ich als Mann bei dieser intimen Aussprache nicht anwesend sein wollte.

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