Qualitätskontrolle

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Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle

Johannes Seilmann

Sie hatte ein großes Stoffstück genommen und mit zur Toilette genommen. Neugierig war er ihr gefolgt und hatte so nach und nach ihr kleines Geheimnis entdeckt. Denn es war nicht nur einmal geschehen, dass sie ohne den Stoff zurückgekehrt war. Da es keine getrennten Herren- und Damentoiletten gab, konnte er nach ihr die Toilette aufsuchen, wenn sie nach einer Weile herauskam. Und er hatte sofort den Duft erkannt. Es roch eindeutig nach erregter Frau. Ein Blick in den Mülleimer bestätigte seinen Verdacht. Darin lag das Stoffstück, das sie mit hergebracht hatte. Er nahm es mit spitzen Fingern heraus und roch daran. Ja, sie hatte offenkundig mit dem Stoff ihre Möse bedeckt und sie war dabei mehr als feucht gewesen. Der Stoff war nass. Sein Kopfkino hatte sofort die tollsten Bilder produziert. Nachdem er das ein paar Mal verfolgt hatte, war er sicher: Die Laborantin nahm Stoffstücke aus dem Labor mit zur Toilette und befriedigte sich damit. Anschließend warf sie den benutzten Stoff in den Müll und kehrte an ihren Arbeitsplatz zurück. Jedes Mal lag ein Stück Stoff im Müll, das einen nassen Fleck hatte und unverkennbar nach geiler Frau duftete.
Doch was sollte er mit diesem Wissen anfangen? Sie ansprechen konnte er nicht, dazu fehlte ihm der Mut. Außerdem wäre dann sofort klar gewesen, dass er ihr nachspioniert hatte. Sie gar erpressen mit dem Vorwurf, dass sie Stoff gestohlen hätte? Nein. Er wollte ihr nichts Schlechtes antun und damit hätte er sich auch selbst um das Vergnügen gebracht, weiterhin ihre Hinterlassenschaften aus dem Mülleimer zu klauben und sich daran zu erfreuen. Er hatte sich schließlich angewöhnt, wann immer möglich, nach ihr die Toilette aufzusuchen und sich mit dem nassen Stoff selbst zu befriedigen. Es erregte ihn ungemein, wenn seine Hände danach nicht nur nach ihm und seinem Sperma rochen, sondern er auch noch „ihren“ Duft wahrnehmen konnte.

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