Sie wusste ja, dass die 18 Jährige kein zweites Mal in solch eine Lage geraten wollte. Die sechs Striemen auf Käthes Popo waren Ansporn genug, sich in Zukunft peinlichst an die Hausregeln des Internats zu halten. Vorerst zumindest.
Als Käthe entlassen wurde, sahen auch die beiden Jungs keinen Anlass, noch länger auf dem Balkon zu bleiben. Erwin griff nach der Leiter, stieg als erster hinunter. Hannes folgte ihm nach. Charlotte und Tina empfingen die beiden, denen sofort das Blut in den Adern stockte. Tina wirkte vergnügt.
„Sieh mal an. Wen haben wir denn da? Habt euch wohl Käthes Verabredung mit dem gelben Onkel angeschaut! War bestimmt ein hübscher Anblick für zwei junge Männer, oder? Wenn das die olle Streich erfährt, mein lieber Schwan! Ich wette, dass ihr dann auch bei eurem Direx antreten dürft…“
Hannes sah sie wütend an, während es Erwin mit Diplomatie versuchte. Die Mädels hatten sie ja in der Hand, das war offensichtlich. Ihr Schulleiter, Herr Kraus, würde sich sicher nicht freuen, wenn er von ihrem Abstecher nach Schloss Ruteberg erfuhr. Der pragmatische Erwin suchte eine Lösung.
„Was wollt ihr von uns, damit ihr unser Geheimnis für euch behält?“ Tina lächelte frech.
„Ihr habt euch doch sicher Appetit geholt, als ihr Käthchens Popo bewundert habt! Wir möchten ein bisschen verwöhnt werden. Strengt euch ordentlich an; dann verraten wir kein Sterbenswörtchen.“
Sowohl Erwin als auch Hannes waren rasch einverstanden. Die Mädchen führten die Jungs zu einer abgelegenen Scheune, die in einer verborgenen Ecke des Geländes lag. Charlotte war sehr aufgeregt. Tina hatte sie zum Mitmachen überreden müssen. Es kribbelte sie zwar, aber sie hatte auch Angst.
Sollte jemand davon erfahren, wäre es um ihren Popo geschehen. Bisher hatte Charlie noch keine Hiebe bekommen, und sie war nicht gerade scharf darauf. Tina kannte solche Bedenken nicht. Das burschikose Mädchen reizte der Kitzel des Verbotenen.
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