Qualvolles Jucken

Episode 2 aus: Die Mädchen von Schloss Ruteberg

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Qualvolles Jucken

Qualvolles Jucken

Andreas

Käthe spürte das, weil es ihr doch ganz genauso ging. Noch ein letzter Hieb brannte auf Magdas Backen, dann ließ die Peinigerin endlich den Stock fallen. Vier dünne Striemen liefen auf, prangten deutlich sichtbar auf ihrem Popo. Käthchen küsste sie inbrünstig, trotzte Magda einen Schmerzensschrei ab. Käthe schämte sich, ihre Geliebte so bös zugerichtet zu haben. Tränen kullerten ihre Wangen hinab.

„Verzeih mir, Magda! Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Es tut mir so leid…“
Magda weinte auch, allerdings aus rückseitigen Gründen. Sie beruhigte Käthe: „Mach dir keine Sorgen, Käthchen! Wir zwei spielten mit dem Feuer und haben uns dabei verbrannt. Ich mich ein bisschen mehr als du. Halb so schlimm. In ein paar Tagen wird man wohl nichts mehr sehen, oder?“
Käthe konnte ihr nicht viel Hoffnung machen, was das betraf. Das Hinterteil der schönen Lehramtsanwärterin konnte seinen Kontakt mit dem Rohrstock kaum verhehlen. Magda seufzte, als sie es mit einem Handspiegel betrachtete. Ausgerechnet sie, die diese Form der Bestrafung kategorisch ablehnte, ließ sich von einer Schülerin das Gesäß peitschen. Ihr Verhalten irritierte sie.
Am nächsten Morgen wunderte sich vor allem Fräulein Reiser. Magdas staksiger Gang erinnerte doch sehr an die Bewegungen, die ein soeben bestraftes Mädchen an den Tag legte. Sie verdrängte diesen unglaublichen Gedanken, wollte lieber glauben, dass sich die Sportlehrerin bei einer Turnübung gestoßen hatte. Käthe lenkte sie von weiteren Überlegungen ab. Sie stand inmitten einer Traube von Mädchen, führte dabei lautstark das Wort. Käthe schien Frl. Reiser besonders frech. Diese hübsche 18 Jährige konnte die anderen aufwiegeln, das spürte sie deutlich. Die Lehrerin lächelte vor sich hin.
Hedwig Reiser würde die Kleine im Auge behalten, die es, ihrer Meinung nach, so faustdick hinter den Ohren hatte. Sie war sich sicher, dass Käthe sehr bald in große Schwierigkeiten geraten würde.

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