Erschöpft steht das Hexen-Ungeheuer Stunden später in der Galerie; wehmütig nimmt sie die erste Yoni aus der Vitrine – sofort fängt diese an zu bluten, denn jetzt ist sie von ihrer Nährflüssigkeit getrennt.
Die Hexe will jetzt auch die zweite Vitrine öffnen, doch stattdessen leuchtet im Boden vor ihr eine Schrift auf:
„Quid pro quo“ (dies für das)
Es ist die wichtigste Regel, die die Hexe bei ihrem Austausch der Yonis gegen die Edelstein nicht beachtet hat!
Da sie damals die Edelsteine immer nur einzeln entnommen hat und gleich im Anschluss die Yonis gebracht hat, war der Grundsatz gewahrt. Jetzt will sie aber gleich zwei Yonis gleichzeitig mitnehmen, ohne gleichzeitig auch etwas wiederzugeben - die zweite Vitrine bleibt deshalb verschlossen.
Es fällt der Hexe wie Schuppen von den Augen – sie erkennt, dass sie jetzt den Weg in den Bosque Magico zweimal gehen muss, um beide Vitrinen öffnen zu können.
Sie muss zurück in das verlassene Gewächshouse.
Mit der blutenden Yoni in ihrer Hand schleift sie sich wieder zurück.
In ihrer Eile bemerkt die Hexe nicht einmal, dass die Leiter sich bereits beim Aufgang zum Bosque Magico befindet.
Oben angekommen, muss sie jedoch sich immer wieder verstecken – denn hier oben ist ihre verbliebene Macht sehr beschränkt.
Sie hat trotz dieser Einschränkung diesen Ort gewählt, weil es die sicherste Möglichkeit, um die zu Bäumen verwandelten Mädchen zu verstecken. Es waren immerhin ihre ehemaligen Mitarbeiterinnen, die auch ihre eigenen Yonis schön fanden und sich daher der Anordnung der Hexe widersetzten, nur eine bestimmte Form zu modellieren.
Für diese Mädchen kam die Entlarvung und Verbannung ihrer Vorgesetzten zu spät. Sie warten nun bereits 3 Jahre auf ihr weiteres Schicksal.
Da die Mädchen alle sehr schön waren, bis auf die Form ihrer Mösen, (nach Ansicht der Hexe) – sollten sie erst mit den neuen Modellen aus der Produktion der Hexe wiederbelebt werden.
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