Ralfs kleine Schwester

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Ralfs kleine Schwester

Ralfs kleine Schwester

Andreas

Gelbe Forsythien zeigten ihre üppige Pracht, konkurrierten mit den ersten zarten Fliederblüten. Ralf machte die Tür auf, dann gingen die Geschwister hinein.

In der Hütte fand sich fast alles, was zum Verweilen einlud. Ein schmaler Holztisch stand darin, dazu vier passende Stühle. An der Wand war ein Holzregal angebracht, indem das Geschirr stand. Petras und Ralfs Mutter nähte einen Vorhang, der es vor Staub schützte. Es war wirklich sehr gemütlich.
Ralf nahm den Schlüssel, der an einem Nagel an der Wand hing. Er steckte ihn in das leicht rostige Schloss, sperrte die Türe hinter sich zu. Das gekippte Fenster schloss er ebenso, damit wirklich kein Laut nach außen dringen konnte. Etwas in Petras Mimik wirkte herausfordernd auf Ralf. Seine Schwester besaß diese Gabe schon als Kind; jene Fähigkeit, ihn auf sehr spezielle Weise zu Dingen zu verleiten, die er sonst vielleicht nicht getan hätte. So war es auch an diesem Tag. Petra erwartete, dass er zur Tat schritt, um endlich einen Teil ihrer verborgenen Träume wahr werden zu lassen.

Sie sah reizend aus in ihrem unschuldigen Kleid. Zu Ralfs Erstaunen strich sie sich mit beiden Händen über ihren Po, als wartete sie nur darauf, endlich seine Strenge zu spüren. Seine Kehle fühlte sich rau an, als wäre eine Erkältung im Anmarsch. Ralfs Kopf glühte, sein ganzer Körper stand unter einer wahnsinnigen Anspannung. Aufgeregt wie noch nie zuvor, stieß er die Worte hervor: „Du hast wirklich mal eine Strafe verdient, Petra! Ich muss dir deshalb deinen Hintern versohlen!“

Er hatte es wirklich ausgesprochen! Petra lief rot an, spürte ein unwiderstehliches Prickeln. Ihr wurde heiß und ihre Beine zitterten. Ralf nahm ihre Hand, führte das Mädchen zu einem der Stühle.
Er zog ihn unter dem Tisch vor, stellte das Möbel vor sich hin.

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