Rechenschaft

25 3-6 Minuten 1 Kommentar
Rechenschaft

Rechenschaft

Paul Magallas


Tage später in einer großen Buchhandlung. Plötzlich sieht er diese Frau mit Stiefeln und in engem hellem Strickkleid. Sie hatte einen ausgeprägten Hintern. Das Kleid brachte ihn gelungen zur Geltung. Er konnte gar nicht anders, als der Frau durch die Abteilungen zu folgen, immer wieder ihren Anblick zu suchen, sich hineinzuphantasieren, wie es wäre, über ihren Rücken und Po zu streichen, ihr Komplimente ins Ohr zu hauchen, die sie vielleicht anmachten. Wer weiß, was sich daraus entwickelte.
Er vergaß jene andere Szene nicht – seltsamerweise damals auch in einer Buchhandlung – als er eine Frau bemerkte, die einfach nur schön war. Natürlich hatte er sich damals nicht getraut, ihr das einfach zu sagen – ohne Hintergedanken und Absichten, eher voller Staunen und aus Dankbarkeit über solch anbetungswürdige Schönheit.

Noch eines viel ihm ein: Ästhetische erotische Photographie begann ihn neu zu fesseln. Es gab Motive und Stellungen, die nichts in ihm auslösten. Raffinierte Arrangements und Details hatten das Zeug, ihn bei der Stange zu halten und vor allem seiner Leben einzuhauchen. Rücken- und Po-Partien, eine frei gezeigte Muschi elektrisierten ihn, wenn zwei Frauen einander zugetan waren, entstand ein Kitzel. Langsame Eindrücke, die es seiner Phantasie erlaubten, sich Geschichten, Dialoge dazu auszudenken, einzutauchen, sich in diese Settings zu versetzen und damit sein eigener Porno zu werden. Davon bekam er bis jetzt nicht genug!

„Wo bleibst du denn? Komm endlich!“
Monas Stimme kam aus dem Schlafzimmer. Er wusste, was ihn erwartete. Er freute sich über ihre Finger und Hände, die zupackten konnten, wie Tigerkrallen über ihn fuhren oder seine Nippel kniffen, aber auch hauchzart seine Aura zu streicheln verstanden. Er liebte es, wenn sie mit Zunge, Lippen und Mund über ihn fuhr. Sein Kleiner liebte es, wenn sie ‚über ihn kamen‘ und ihn über sich hinauswachsen ließen. Mona überraschte ihn mit immer neuen Spielideen. Er klappte den PC zu, stand auf und entledigte sich schon auf dem Weg ins Schlafzimmer seiner Kleider. Als er die angelehnte Türe aufstieß, stockte ihm der Atem. Die Reaktion unten war gigantisch und spontan und er stürzte sich in etwas, das tausendmal besser war als jede Art von Porno …

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 6302

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Rechenschaft

schreibt Huldreich

Lieber Paul Magallas! Schön und nachdenkenswert Ihr Beitrag, hat mich dazu gebracht, zu überlegen, welche Clips mich warum anturnen oder ab, und wie das mit den Pornos überhaupt so ist. Wunderbar dazu: J.C. Ahlers: "Himmel auf Erden" Kapitel übers Internet Liebe Grüsse Ulrich Hermann München

Gedichte auf den Leib geschrieben