Dieses zu Kreuze kriechen ekelte Gregor zutiefst an, aber er wusste, dass der Fürst auf seinem Grund und Boden eine große Machtposition innehatte und fast nach Belieben schalten und walten konnte.
„Das freut mich zu hören. Ihr kennt die Modalitäten. Ihr setzt Euch mit dem Pfarrer in Verbindung, hängt das Aufgebot öffentlich aus, besprecht einen Termin für die Hochzeit. Meine Erlaubnis habt ihr.“
Sieglinde stellte drei Becher aus Ton auf den Tisch, goss dann den schwarzen Tee ein. Der Fürst beobachtete sie lüstern. Auch unter dem sackähnlichen Gewand war ihre schlanke und drahtige Figur mit den herrlich prallen Brüsten zu erahnen. Wäre sie hässlich gewesen, hätte er auf das Recht der ersten Nacht verzichtet, aber dieses Weibsbild ließ er sich nicht entgehen. Es würde ihm eine Freude sein, sein mächtiges steifes Glied in ihre behaarte Punze zu stoßen. Es war ihm egal, ob sie dabei Schmerzen empfand oder er sie schwängerte. Es war ihm auch klar, dass die meisten Frauen keine Jungfrauen mehr waren, wie es ursprünglich mal vorgesehen war, aber das war dem Fürsten auch recht.
Nach dem Tee verabschiedete sich der Fürst, jedoch nicht ohne noch einmal auf Sieglindes pralles Hinterteil zu starren, das sich unter dem Stoff abzeichnete, als sie sich nach Feuerholz bückte.
Der Fürst wollte gerade auf sein Pferd steigen, als ihn Gregor, der ihm nach draußen gefolgt war, ansprach.
„Mein Fürst möge mir verzeihen, aber ich habe da eine untertänigste Bitte. Ich möchte Euch einen Handel vorschlagen.“
„Was ist das für ein Handel?“ fragte der Herrscher gereizt. Er konnte sich nicht vorstellen, dass ein Bauernbursche ihm etwas anbieten konnte, das für ihn von Interesse war. Friedbert nahm den Fuß wieder aus dem Steigbügel und drehte sich um.
„Mein Fürst, es ….“
„Ja, Bauer?“
„Es geht um das Recht der ersten Nacht.“
„Was ist damit?“
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