Für einen kurzen Moment hielt er inne und bewunderte sie. Ihre kräftigen, straffen Schenkel, ihren weichen Bauch und ihre vollen Brüste. Eine Traumfrau! Seine Traumfrau!
Vom Verlangen nach ihm erfüllt, drängte sie ihn auf den Boden und setzte sich auf ihn.
Wieder küssten und schmiegten sie sich in ihrer brennenden Leidenschaft. Ihre Körper tanzten miteinander zum Klang ihrer gemeinsamen Melodie.
Erfüllend drang er während dieses Tanzes in sie und ließ sie seine pulsierende Kraft spüren. Hob ihren Körper im Takt auf und ab, bis sie sich ganz an ihn gab und mit einem lautlosen Schrei auf ihm zusammensank. Bis ihr Atem wieder langsamer wurde streichelte er sie, überglücklich sie in seinen Armen zu halten. Lange langen sie einfach so da und streichelten sich gegenseitig.
„Judith“ begann er.
Doch sie legte ihm einen Finger auf den Mund und antwortete: „Lass uns noch, noch ein ganz kleines Bisschen!“ Er schloss sie fest in seine Arme. „Ich wollte dir doch nur sagen, dass du wundervoll bist.“ Sie lächelte: „Du auch!“
Es war stockdunkel draußen als sie wach wurde. Noch immer lagen sie auf dem Boden in seinem Büro. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr das es schon nach Zwölf war. Leise weckte sie Ralf. „Wir sollten gehen, in ein paar Stunden müssen wir schon wieder hier sein und schauspielern“ sie grinste als sie das sagte.
„Du hast Recht, ich fahr dich noch nach Hause, deine letzte Bahn ist längst weg:“ Dankbar nahm sie sein Angebot an, denn wie hätte sie sonst Heim kommen sollen und zu Fuß durch die dunklen Strassen… Nein, das machte ihr Angst.
Nachdem sie sich angezogen, alles in Ordnung gebracht und die Lichter hinter sich gelöscht hatten, fuhren sie ‚Händchen haltend’ zu ihrer Wohnung. „ Wir sehen uns heute früh!“ sagte er lachend. „Ach und Überstunden sind ab jetzt Pflicht!“ und zwinkerte ihr zu.
Sie gab ihm noch einen liebevollen Abschiedskuss. „Bis nachher Liebster“
Schnell und leise schlich sie die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf. Sie war so beflügelt, tanze durch die kleinen Räume in ihr Schlafzimmer. Dort ließ sie sich im Taumel auf ihr Bett fallen, dachte an ihn und das wundervolle Gefühl das er ihr geschenkt hat. „Du bist ein wahr gewordener Traum“ flüsterte sie in die Stille und schlief ein.
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