Reeperbahn 2 G

12 5-9 Minuten 0 Kommentare
Reeperbahn 2 G

Reeperbahn 2 G

Claudia Carl

Er öffnet jetzt die Fensterscheibe und kommt mir damit näher. Seine Augen verlangen, dass ich meine ebenfalls öffne, doch es ist kalt. Aber die Heizung ist warm. Ich schiebe die Vorhänge weit beiseite und öffne das Fenster. Ich höre sie jetzt stöhnen und jammern, wer weiß, wo er eine harte Hand hat, vielleicht packt er ihren kleinen Arsch damit, auf jeden Fall fügt er ihr Schmerzen zu. Und das alles, ohne den Blick von mir zu wenden. Den Blick, der sagt: Du bist als Nächste dran.

War das ein Kopfschnicken? Ein „komm rüber“? Der Kiosk unten hat noch geöffnet, 24 Stunden, ein paar Männer stehen davor. Würde ich heil an ihnen vorbeikommen?

Er drückt die Frau nun an den Schultern nach unten, ich sehe ihren geöffneten Mund. Er führt ein Schattenspiel auf, nur für mich, indem er seinen Schwanz auf ihre Lippen zu bewegt, indem er mit beiden Händen ihren Kopf nimmt, indem er immer wieder zu mir schaut, ob ich auch noch dabei bin.

Ich bin dabei und zittere vor Angst. Die kalte Nachtluft berührt jetzt meine Titten, die ich freigelegt habe, ohne es zu wollen. Es ist einfach so geschehen. Er nickt von gegenüber, ich nehme meine Hände und knete meine Brüste, zwicke meine Nippel, spüre wie mich die Leggings stört, die ich noch immer trage, doch ich bin jetzt zu beschäftigt, um sie auszuziehen, ich gerate in einen Sog. Er schaut zu mir rüber, ich spüre seinen Schwanz in ihrem Mund, ich möchte mich auf ihn setzen und mich reiben reiben.

Die Frau ist plötzlich verschwunden. Vielleicht liegt sie am Boden. Er macht ein Handzeichen, das ich nicht anders verstehen kann. Ich schließe meine Zimmertür mit einem Klacken auf, ich gehe oben ohne nur in Leggings durch den muffigen Flur, die eine Treppe hinunter, an die Glastür.

Dahinter steht er, jetzt ganz nah. Er muss Araber sein. Ich öffne die Glastür. Ohne ein Wort schiebt er mich heftig die Treppe hinauf, ich gehe vor zu meinem Zimmer, er wirft mich auf mein Bett, reißt mir die Leggings vom Arsch und schiebt mich ans offene Fenster. Er ruft einen Namen. Die Langhaarige schwankt am Fenster, sie scheint betrunken. Er nimmt den Sessel, der neben dem Bett steht, schiebt ihn vors Fenster, ich muss mich darauf knien und meinen Arsch in Richtung der Langhaarigen strecken. Er wird brutal, schlägt mich, ich triefe. Er schiebt seine Finger grob in meine Nässe, die Kerle vor dem Kiosk feixen und schauen zu uns. Wollt ihr ihren Arsch? Ist der erste Satz des Arabers, der perfekt Deutsch spricht. Wenig später klopft es an der Tür, ich darf mich nicht umdrehen, muss warten und die Ankömmlinge nach ihren Schwänzen beurteilen, die in unterschiedlichen Rhythmen in mich dringen. Er verlässt den Raum gemeinsam mit ihnen. Ich hänge nackt am Fenster, sehe ihn wieder im ersten Stock gegenüber, er dreht seine Freundin wieder um und spritzt in ihr ab. Er schließt das Fenster. Zieht den Vorhang zu.

Um 7.30 Uhr hole ich mir Kaffee am 24-Stunden-Kiosk. Beim Laufen spüre ich leichte Schmerzen. Auf der SM und Fetisch Party hätte es nicht besser sein können.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 5490

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben