Rendezvous mit Nina

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Rendezvous mit Nina

Rendezvous mit Nina

Erwin G. Burmeister

Auch der Auflauf schmeckte wunderbar. Als wir ihn gegessen hatten, meinte Nina: „Nachtisch gibt es auch noch. Aber den muss ich ein wenig vorbereiten. Ich würde dich damit gerne überraschen. Kannst du vielleicht für ein paar Minuten ins Wohnzimmer gehen? Es dauert nicht lange!“
Gerne leistete ich ihrem Wunsch Folge und machte es mir auf ihrer Couchgarnitur bequem. Nach ungefähr einer Viertelstunde öffnete sie die Tür und sagte freudestrahlend: „Nachtisch ist fertig!“
Das Essen interessierte mich in dem Moment aber gar nicht so sehr. Ich war zu sehr damit beschäftigt, meinen Mund wieder zuzubekommen, der vor Erstaunen weit offen stand. Der Anblick war atemberaubend. Nina hatte sich die Haare am Hinterkopf zu einem Dutt zusammengebunden (woher wusste sie, dass mir das gefällt?), einen auffälligen Lippenstift auf- und sehr aufregende Ohrringe angelegt. Das beste war aber: Sie hatte genau das enge grüne, extrem kurze Kleid angezogen, das sie damals in der Firma getragen hatte, als sie zum Geburtstag Waffeln für alle spendiert hatte, und genau wie damals eine zart glänzende, meine Phantasie enorm beflügelnde hautfarbene Strumpfhose, von der ich ja schon kurz zuvor in der Küche einen Vorgeschmack hatte genießen können. Dazu die – nach meiner Erinnerung – gleichen hochhackigen schwarzen Stiefeletten, die sie damals zu Kleid und Strumpfhose getragen hatte.
Und – es gab Waffeln mit Schlagsahne und heißen Kirschen, genau wie damals.
Nina genoss mein maßloses Erstaunen, ja meine überschwängliche Begeisterung sichtlich und tat alles, während der Zubereitung der Waffeln und deren Verzehr ihre körperlichen Reize in ihrer atemberaubenden Aufmachung zur Geltung kommen zu lassen. Wie oft das viel zu kurze und viel zu enge Kleid hochrutschte und einen Blick auf die Verstärkung ihrer Strumpfhose offenbarte!

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Strümpfe

schreibt JörgAlfonsFriedrichWebervonBurbach

Hallo Erwin, Feinstrümpfe, bei mir am Liebsten 10-15 Den - unverstärkte Spitze - leicht getönt, besitzen einen unbeschreiblichen Reiz. Eigentlich sind es gleich mehrere Reizfaktoren. Der verhüllende Charakter, das streichelzarte Gefühl bei Berührung, die farbliche Tönung und der duftspeichernde Charakter des Gewebes. Obschon ich feststellen konnte, dass die heutigen Garne so ausgestattet sind, dass sie eben nur schwer den olfaktorischen Charakter der Trägerin annehmen und zu duften beginnen. Früher war das anders. Das kommt aber auch darauf an, was der Fan erwartet und wie er grundsätzlich disponiert ist. Letztendlich ist es doch das Bein und vor allem der Fuß, welche den Basisreiz ausmachen. Was sind die attraktivsten Strümpfe wert, wenn die Trägerin pummelige Zehen hat, zu kleine, oder unförmige Nägel besitzt, oder gar an Halux valgus leidet. Ganz abgesehen von schrundigen Sohlen. Da wären sogar Wollsocken attraktiv. Die Story um Nina ist gut geschrieben. Ohne wenn und aber. Nach Deiner Beschreibung poppte bei mir das Bild von Reese Witherspoon in meiner Vorstellung auf. Sie gehört zu meinen persönlichen Favoritinnen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und zahlreiche gleichgesinnte Leser. Andrea Pfister

Gedichte auf den Leib geschrieben