Rendezvous mit Nina

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Rendezvous mit Nina

Rendezvous mit Nina

Erwin G. Burmeister

Ich lernte Nina in der Firma kennen, in der ich damals arbeitete. Sie war eine Augenweide, eine Frau ganz nach meinem Geschmack: Groß (mindestens 1,80 m), hellblonde Haare, tolle, schlanke Figur und lange Beine. Leider hüllte sie in der ganzen Zeit, in der ich dort beschäftigt war, nur einmal diese Beine in eine Strumpfhose, aber das hatte es in sich: Zum Geburtstag gab sie selbstgemachte Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne aus, und zur Feier des Tages hatte sie ein atemberaubend kurzes, viel zu enges Kleid und dazu eine hautfarbene Feinstrumpfhose angezogen. Ein Bild, das ich bis heute immer wieder vor Augen habe, weil es mich so unglaublich beeindruckte.
Nach meinem Ausscheiden aus dem Unternehmen – ich wurde entlassen, weil die Umsätze schlecht liefen – hielt ich mit ihr über WhatsApp regelmäßig Kontakt, und irgendwann kamen wir dann auf die Idee, dass sie mich ja mal zuhause besuchen könne. Wir könnten zusammen etwas kochen und uns dann beim Essen zwanglos-nett unterhalten.
Gesagt, getan. Irgendwann an einem Donnerstagabend besuchte Nina mich. Besonders groß waren meine Erwartungen nicht gerade. Sie wusste schließlich nichts von meiner Strumpfhosen-Leidenschaft, also würde sie sich weniger erotisch als neutral-unauffällig kleiden. Zumal es ja das erste „Date“ war. Und so war es dann auch. Sie trug eine enge schwarze Hose, dazu schwarze Stiefeletten mit hohen Absätzen, die auf dem Laminatfußboden in meiner Wohnung einen Höllenlärm machten, und einen rosa Pullover. Ihr Angebot, sich die Schuhe auszuziehen, schlug ich dankend aus, da ich irgendwie schon wusste, was mich erwarten würde.
Es war ein wirklich nettes Treffen. Das Essen gelang uns perfekt, und auch ohne Zuhilfenahme geistiger Getränke entwickelte sich eine angeregte, sympathische Unterhaltung zwischen uns beiden.

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Strümpfe

schreibt JörgAlfonsFriedrichWebervonBurbach

Hallo Erwin, Feinstrümpfe, bei mir am Liebsten 10-15 Den - unverstärkte Spitze - leicht getönt, besitzen einen unbeschreiblichen Reiz. Eigentlich sind es gleich mehrere Reizfaktoren. Der verhüllende Charakter, das streichelzarte Gefühl bei Berührung, die farbliche Tönung und der duftspeichernde Charakter des Gewebes. Obschon ich feststellen konnte, dass die heutigen Garne so ausgestattet sind, dass sie eben nur schwer den olfaktorischen Charakter der Trägerin annehmen und zu duften beginnen. Früher war das anders. Das kommt aber auch darauf an, was der Fan erwartet und wie er grundsätzlich disponiert ist. Letztendlich ist es doch das Bein und vor allem der Fuß, welche den Basisreiz ausmachen. Was sind die attraktivsten Strümpfe wert, wenn die Trägerin pummelige Zehen hat, zu kleine, oder unförmige Nägel besitzt, oder gar an Halux valgus leidet. Ganz abgesehen von schrundigen Sohlen. Da wären sogar Wollsocken attraktiv. Die Story um Nina ist gut geschrieben. Ohne wenn und aber. Nach Deiner Beschreibung poppte bei mir das Bild von Reese Witherspoon in meiner Vorstellung auf. Sie gehört zu meinen persönlichen Favoritinnen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und zahlreiche gleichgesinnte Leser. Andrea Pfister

Gedichte auf den Leib geschrieben