Während ich mitten im Raum stehen bleibe, um die Details in mich aufzunehmen, öffnet Claudia den altmodischen Barschrank, um uns einzuschenken. Augenblicke später kommt sie lächelnd, und mit wiegenden Hüften auf mich zu, in jeder Hand ein Glas mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit. Ein wunderbarer Duft steigt mir in die Nase, als sie mir eines der Gläser reicht.
„Auf den edlen Ritter, der mir heute so selbstlos zur Seite gestanden ist.“ Sie hebt ihr Glas.
„Auf die edle Dame, die ich retten durfte“, proste ich ihr zu, bevor ich einen tiefen Schluck nehme. Herrlich, der wunderbare Geschmack auf meiner Zunge, zusammen mit dem warmen Gefühl, das sich augenblicklich in meinem Bauch ausbreitet.
„Weißt du eigentlich, wie die edlen Ritter früher für ihre guten Taten belohnt wurden?“, fragt meine Gastgeberin unvermittelt.
„Nnnnein“,antworte ich gedehnt, denn ich weiß nicht, worauf sie hinauswill.
„Darf ich dich dazu berühren?“, kommt es gleich hinterher.
„Natürlich, da musst du doch nicht fragen.“ Ich zucke etwas verwirrt mit den Schultern.
„Na ja“, lächelt Claudia, „ich möchte schließlich nicht so enden, wie vorhin der Typ an der Bar.“
„Aber du doch nicht“, gebe ich auflachend zurück.
„Na dann ist es ja gut“, hebt sie ihr Glas, um noch einmal mit mir anzustoßen. Auch der zweite Schluck erzeugt wieder dieses wohlige Gefühl im Bauch.
Schon hat Claudia mir das Glas mit einer grazilen Bewegung abgenommen und stellt es zusammen mit ihrem auf die Anrichte. Sich wieder zu mir umdrehen, ihre rechte Hand in meinen Nacken legen, und ihre Lippen sanft auf meine schmiegen, ist eine Aktion. Völlig überrascht erstarre ich. Schon streicht ihre Zunge einlassbegehrend über meine Lippen, und automatisch komme ich ihrem Wunsch nach. Augenblicklich füllt sich mein ganzer Körper mit purem Kribbeln.
Ritterliche Hilfe für eine Lady
Barbesuch - Teil 1
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Ritterliche Hilfe für eine Lady
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