Romy hoffte, dass ihre Mutter zuhause sein würde. Sie wollte sofort mit ihr sprechen, damit sie später keinen Rückzieher machen konnte. Zu Romys Erleichterung fand sie Birte in der Küche, nachdem sie die Wohnung betreten hatte.
„Hast du eben Zeit, Mum? Ich muss etwas sehr wichtiges mit dir besprechen.“ Romy überkam eine Ahnung, um was es sich handeln könnte.
„Na klar, wollen wir uns nicht an den Küchentisch setzen?“ Birte fiel die Nervosität ihrer Tochter auf, die sich in zappligen Bewegungen äußerte. Romy fiel es schwer stillzusitzen, so dass Birte sie darauf ansprach.
„Was ist denn los, Schatz? Du rutscht ja auf deinem Stuhl rum, als hätte jemand heiße Kohlen darauf abgelegt.“
„Das ist nicht witzig, Mum! Du erinnerst dich bestimmt an unsere Aussprache, nachdem ich im Supermarkt beim Klauen erwischt wurde.“ Birte nickte. Das Gesicht ihrer Tochter rötete sich bei der Erinnerung an dieses besondere Ereignis.
„Ja, ich habe dich übers Knie gelegt und dir den Hintern versohlt, Ich hoffe, dass es keinen Grund für eine Wiederholung gibt.“
„Nein, natürlich nicht! Ich finde es zwar richtig, dass du mir für den Diebstahl den Po verhauen hast, aber auf eine weitere Strafe habe ich bestimmt keine Lust. Darum geht es ja auch. Ich will mir das Rauchen abgewöhnen und dafür brauche ich deine Unterstützung.“ Birte verbiss sich ein Lächeln. Sie täuschte Unverständnis vor, obwohl sie genau wusste, was Romy von ihr erwartete.
„Was meinst du damit, Schatz? Ich finde es toll, dass du mit der Qualmerei aufhören willst, aber wie kann ich dir dabei helfen?“ Romys Teint verfärbte sich um eine weitere Nuance.
„Na, ja. Ich habe mir das so vorgestellt. Wir treffen eine Vereinbarung: ich werde ab morgen mit dem Rauchstopp beginnen.
Romys letzte Zigarette
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