Romys letzte Zigarette

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Romys letzte Zigarette

Romys letzte Zigarette

Andreas

Romy spürte die Ernsthaftigkeit ihrer Mutter. Es ging verdammt schnell, bis ihr Popo zu schmerzen begann. Romys Beunruhigung wuchs mit jedem Patscher. Birte war wild dazu entschlossen, ihrer Tochter beim Aufhören beizustehen. Deshalb zauberte sie nun eine Haarbürste hervor, die sie hinter einem Sofakissen deponiert hatte. Romy versuchte, ihr Hinterteil durch Wegdrehen desselben in Sicherheit zu bringen, doch Birte unterband diesen Versuch. Sie brachte Romy wieder in die passende Position, in der ihr Popo seine ganze Breitseite zur Verfügung stellen musste. Romy musste noch weitere schmerzhafte Hiebe erdulden, bis Birte endlich entschied, dass es für heute genug sei. Romy war erleichtert, als ihre Mutter die Haarbürste sinken ließ. Ihr Popo brannte auf der gesamten Fläche und Romy ahnte, dass er mit feuerroter Farbe überzogen sein musste. Ein Schulterblick bestätigte sie in ihrer Annahme.
„Mist, ich sehe ja aus, als hätte ich mir einen üblen Sonnenbrand eingefangen.“

Birtes Hand strich über die empfindlichen Pobacken ihrer Tochter.
„Dann wirst du es dir bestimmt zweimal überlegen, ob du dir eine weitere Zigarette in den Mund steckst. Du weißt ja jetzt, was dich dann erwarten wird!“ Romy lächelte gequält, während sie sehnsüchtig aus dem Fenster blickte. Das Wetter war herrlich und die Temperaturen hochsommerlich.
„Ich würde mich am liebsten etwas abkühlen. Jörns Eltern haben einen Pool. Ich glaube, dass ich eine Runde schwimmen gehe.“ Birte lachte.
„Das kann ich gut verstehen. Pass aber auf, dass niemand deinen roten Hintern zu Gesicht bekommt.“
„Nein, Jörns Eltern sind auf Kreuzfahrt. Sie haben uns versichert, dass wir den Pool jederzeit benutzen dürfen. Das werde ich jetzt auch tun.“ Jörns Eltern wohnten zum Glück nicht allzu weit entfernt, so dass die Fahrt mit dem Rad gerade noch in einem erträglichen Rahmen war.

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