Romys letzte Zigarette

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Romys letzte Zigarette

Romys letzte Zigarette

Andreas

Romy schloss das Gartentor mit dem Schlüssel auf, den ihr Jörns Mutter gegeben hatte. Neben dem Pool befand sich ein Häuschen, das als Umkleidekabine benutzt werden konnte. Nachdem Romy ihr Bikini Oberteil angezogen hatte, schlüpfte sie in das zitronenfarbene Höschen, wobei es dabei bei einem Versuch blieb. Sie zog eine Schnute, da der Stoff ihrem versohlten Po nicht sehr guttat.
„Was soll’s, dann muss es eben ohne Höschen gehen!“, bekräftigte Romy ihre Entscheidung.  Sie huschte nach draußen und als niemand zu sehen war, rannte sie zum Pool. Das Wasser war angenehm kühl. Romy schwamm mehrere Runden, wobei ihr feuerroter Popo nicht so ganz mit der Farbe des azurblauen Wassers harmonierte. Romy hoffte darauf, dass Jörn nicht auf die Idee kam, nach der Uni auch eine Runde zu schwimmen. Sie hatte diesbezüglich Glück, was bedeutete, dass sie das Geheimnis ihres versohlten Popos bewahren konnte. Bei der Heimfahrt erhob sie sich ab und zu vom Sattel. Der Wind fuhr unter ihr kurzes Sommerkleid, wo er für eine weitere Abkühlung sorgte. Die nächsten fünf Tage gestalteten sich anstrengend. Die Sehnsucht nach einer Zigarette ließ sich nur schwer unterdrücken, aber Romy hielt durch. Es gelang ihr sogar, drei weitere Tage durchzuhalten, bis sie es dann doch nicht mehr aushielt. Dieses Mal musste sie ihren Rückfall nicht einmal beichten. Birte erwischte ihre Tochter im Garten, als sie gerade nach Hause kam. Romy versuchte, die Zigarette verschwinden zu lassen, aber Birte hatte sie bereits gesehen. Die erboste Mutter deutete nur auf die Wohnungstür. Romy ging voran, wobei sie von bangen Gefühlen geplagt wurde. Ihr Po war gerade erst genesen und nun drohte ihm eine erneute Abreibung. Birte führte Romy ins Wohnzimmer. Ihr Finger zeigte auf die Couchlehne.
„Ich bin wirklich sauer, Romy!

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