Seine Hände streichelten ihre Schenkel, ihre Hüften und ihr Arme. Insgeheim beglückwünschte er sich, die Organisation ihres Hochzeitstages seiner Frau überlassen zu haben.
„Das war ein Orkan, was?“ meldete er sich schließlich zu Wort, um das Schweigen zu brechen.
„Das war ein Tsunami!“ verbesserte ihn Silke und gestand: „Es ist immer schön mit dir, aber heute war es etwas ganz, ganz Besonderes, puh…!“
Sie spürte, wie er sich aus ihr zurückzog und drehte sich auf den Rücken. Fürsorglich zupfte Delilah zwei Zellstofftücher aus einer bereitstehenden Box und reichte sie ihr.
„Das hätte für Drillinge gereicht, mindestens.“ kommentierte er den aus ihrer Scheide quellenden Strom, dem sie mit den Tüchern Einhalt gebot. Dass sie für diesen besonderen Tag die Pille abgesetzt hatte, behielt sie für sich.
„Es sind noch Reserven da.“ erklärte er so selbstsicher wie ahnungslos und tupfte seinen strammen Max nun ebenfalls mit einem Papiertaschentuch ab. „Du sagtest übrigens vorhin so etwas wie `Ich will es´. Was hast du damit gemeint?“
„Habe ich das gesagt?“ Silke bemühte sich, ihre Verlegenheit zu verbergen. Sie hatte sich im Augenblick der Erfüllung mit aller Macht ein zweites Kind von ihm gewünscht und hoffte nun inbrünstig, dieses Ziel erreicht zu haben. „Da kannst du mal sehen, wie du mir eingeheizt hast. Aber jetzt wollen wir uns erst ein wenig stärken.“ entschied sie, um von diesem Thema abzulenken, und lehnte sich bequem in ihre Kissen zurück. „Delilah, Süße, bringst du uns noch von den Köstlichkeiten?“
„Und von dem Sekt!“ rief Oliver. „Oder habt ihr gar keinen Durst?“
Die Libanesin stellte ein Tablett mit Schawarma, verschiedenen Dips und gefüllten Sektschalen auf das Bett. Mit wiedererlangtem Appetit griffen die beiden zu.
„Nimm auch was.“ forderte Silke Delilah auf. Zu dritt verputzten sie das delikate Fingerfood, das nach der körperlichen Anstrengung hervorragend schmeckte und leerten dazu eine Flasche Sekt.
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