Rosi und der Witwer

130 26-40 Minuten 1 Kommentar
Rosi und der Witwer

Rosi und der Witwer

Sven Solge

„Danke Frau Klammer, ich habe mich schon in dem Moment für sie entschieden, als sie Viktorias Herz eroberten und auch wie sie auf Hannes zugegangen sind. Ich muss ehrlich gestehen, dass sie mir viel zu jung erschienen und dazu noch wenig Erfahrung mitbringen. Aber wenn sie gesehen hätten wie die beiden Damen von heute Vormittag sich verhalten haben, dann kann ich nur sagen, Empathie kann man nicht lernen, die hat man oder auch nicht. Den beiden Damen fehlte es an allem!

Während Viki sie sofort ins Herz geschlossen hat, werden wir mit Hannes mehr Probleme bekommen. Aber das Fundament haben sie ja schon gelegt. Ich schlage vor, wir vereinbaren eine dreimonatige Probezeit und danach sehen wir weiter. Sind sie damit einverstanden Frau Klammer?“

„Natürlich bin ich damit einverstanden! Aber nennen sie mich bitte Rosi, Frau Klammer hört sich so unpersönlich an.“

Herr von Grachenstein erhob sich und kam um den Schreibtisch herum und reichte Rosi, die sich auch erhoben hatte, die Hand.

„Danke Rosi, mich können sie Alfons nennen wenn wir alleine sind, denn solange Hannes der ganzen Angelegenheit noch skeptisch gegenüber steht, weil er seine Mutter sehr vermisst, sollten wir keine Wunden bei ihm aufreißen.“

Er zog ihre Hand an seine Lippen und küsste zart ihren Handrücken. „Rosi ich mag sie und hoffe inständig, dass auch Hannes sie mögen wird!“

Alfons Kuss auf ihrer Haut ließ einen Schauer über Rosis Rücken laufen. Am liebsten hätte sie in seinen Bart gegriffen, weil der so unglaublich weich aussah.

„Kommen sie, wir werden jetzt ihr Bett herrichten und dann unterhalten wir uns noch bei einem Glas Wein, oder etwas anderem, wenn sie keinen Wein mögen.“

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 15051

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

schreibt Fritz850

Eine sehr schöne Geschichte. Das ist so schön und gefühlvoll aber auch unterhaltsam erzählt, die schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung.

Gedichte auf den Leib geschrieben