Rosi und der Witwer

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Rosi und der Witwer

Rosi und der Witwer

Sven Solge

„Das wollte ich nicht, ich bin pervers! Oh mein Gott, was habe ich getan?“, schluchzte er und verbarg seinen Kopf an Rosis Schulter.

Rosi streichelte seinen Kopf und flüsterte ihm leise Worte ins Ohr: „Du hast doch nichts schlimmes gemacht! Außerdem war ich es der dich verführt hat und ich wollte, dass du in meinen Mund kommst. Ich liebe dich und für liebende ist sowas völlig normal, also mach dir keine Vorwürfe, denn ich möchte dich noch öfter schmecken!“

Langsam beruhigte sich Alfons. Er hatte noch immer seinen Kopf an ihrer Schulter, wagte es nicht sie anzusehen, zu peinlich war es ihm. Sein Körper erzitterte ab und zu noch an einem Schluchzer. Doch dann richtete er sich auf und schaute Rosi so reumütig an, sodass sie seinen Kopf in beide Hände nahm und ihn küsste.

„Du großer, dummer Bär! Ich glaube du hast noch nie die körperliche Liebe auskosten dürfen, deshalb freue ich mich, sie dir zeigen zu dürfen. Es gibt noch so viel schönes, was zwei Liebende miteinander erleben können, lass dich überraschen!“

Sein Blick sprach Bände. Scheinbar war er von Rosis Verhalten total überrascht. „Was bist du nur für eine tolle, junge Frau? Erst eroberst du meine Kinder. Sogar mein Sohn beginnt dich zu lieben, Viktoria sowieso. An mich habe ich bei der Suche nach einer Hauswirtschafterin überhaupt nicht gedacht. Und dann schneit da so eine junge Frau in mein Haus und erobert mein Herz in einem Tempo, dass mir ganz schwindelig wird. Gehörte es zu deiner Ausbildung, den Hausherrn zu bezirzen?“ Dabei stupste er mit dem Zeigefinger auf ihre Nase und lachte sie herzlich an, ob dieses Scherzes.

Rosi hatte sehr wohl den Scherz verstanden, als sie sagte:

„Ganz im Gegenteil Herr von Grachenstein. Mein Mentor an der Schule hat uns dringend ans Herz gelegt, immer Abstand zu den Herrschaften zu wahren. Aber das Herz schlägt oft andere Wege ein, dagegen nützt die beste Ausbildung nichts. Außerdem sind wir noch nicht fertig mit der Lehrstunde!“

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schreibt Fritz850

Eine sehr schöne Geschichte. Das ist so schön und gefühlvoll aber auch unterhaltsam erzählt, die schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung.

Gedichte auf den Leib geschrieben