Rosi und der Witwer

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Rosi und der Witwer

Rosi und der Witwer

Sven Solge

Nachdem Rosi eine Schluck getrunken hatte, wurde ihr erst bewusst was hier gerade abgelaufen war. Etwas zu hart setzte sie das Glas auf den Tisch und sprang auf. „Es tut mir leid, ich weiß auch nicht was in mich gefahren ist?“

Doch Herr von Grachenstein legte ihr eine Hand auf die Schulter und drückte sie wieder auf den Stuhl. Er lachte als er sagte: „Sie sind nicht die erste Frau, die bei meinem Erscheinen weiche Knie bekommt. Aber sie können sicher sein, ich tue keiner Fliege was zu Leide und schon gar nicht so einer attraktiven, jungen Frau!“
Plötzlich spürte sie wie sich eine kleine Hand in ihre schob. „Du brauchst keine Angst vor Vati zu haben, er ist ein ganz lieber!“

Gerührt von der Beobachtungsgabe des kleinen Mädchens, legte ihr Rosi einen Arm um die Schulter und zog sie leicht an sich und sagte dann zu ihr gewandt: „Ich habe keine Angst vor deinem Vati,“ dabei schaute sie Herrn von Grachenstein fest in die Augen, „ich habe mich nur so erschrocken, weil er so groß und stark ist!“

„Viki, sagst du bitte Hannes Bescheid, er möchte runter kommen!“, sagte Herr von Grachenstein zu seiner Tochter und als sie weg war an Rosi gewandt: „Da haben sie aber eine schnelle Eroberung gemacht. Ich habe meine Tochter noch nie so zutraulich gesehen!“

Dann wandte er sich ab und füllte den Wasserkocher und schaltete ihn an.

Rosi hatte sich auch erhoben und befreite den Kuchen aus der Umhüllung. „Haben sie irgendwo ein Messer, damit ich den Kuchen teilen kann?“

„Hier in der Schublade!“ Er deutete auf den Schrank neben sich, sodass Rosi dicht an ihm vorbei musste. Während er Tee in ein Teesieb schaufelte, hatte sie Gelegenheit ihn sich genauer zu betrachten. Er war wirklich sehr groß, bestimmt über zwei Meter. Dagegen war Rosi mit ihren 1,72 klein. Als sie an ihm vorbei ging, roch sie sein betörendes Deo. Unwillkürlich sog sie tief die Luft durch die Nase und als sie die Schublade öffnete, zitterten ihr leicht die Hände.

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schreibt Fritz850

Eine sehr schöne Geschichte. Das ist so schön und gefühlvoll aber auch unterhaltsam erzählt, die schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung.

Gedichte auf den Leib geschrieben