Rosi und der Witwer

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Rosi und der Witwer

Rosi und der Witwer

Sven Solge

Später saß sie mit Herrn von Grachenstein alleine in seinem Arbeitszimmer und unterhielten sich noch über ihre Aufgaben.

Rosi schaute sich ihren eventuellen, neuen Arbeitgeber genauer an. Seine Größe fiel jetzt, wo er saß, nicht so auf. Sein Gesicht wurde zur Hälfte von seinem buschigen Bart verdeckt, trotzdem konnte sie seine sinnlichen Lippen sehen. Auch die dunklen Augen versprachen Wärme und Geborgenheit. Seine lockigen, schwarzen Haare verursachten bei Rosi den Drang hinein zu greifen und ihn zu sich zu ziehen.

Auch als sie in seinem Schlafzimmer dicht neben ihm gestanden und den Duft seine Deos förmlich eingesogen hatte, wurde ihr auf einmal bewusst was für ein attraktiver Mann Herr von Grachenstein war. Ihr Körper reagierte sehr intensiv auf ihn. Eine ungewohnte Hitze hatte sich in ihr breit gemacht. Ihre Brüste spannten sich und auch ihr Herz pochte wie wild.

„Was halten sie von meinem Vorschlag, Frau Klammer?“, fragte er sie plötzlich.

„Entschuldigen sie, was hatten sie mich gefragt?“

„Ich hatte ihnen den Vorschlag gemacht, heute Nacht hier zu bleiben. Immer voraus gesetzt, dass sie nichts anderes vorhaben. Ich würde ihnen Bettzeug in die Einliegerwohnung legen und sie könnten Mal probeschlafen, ob ihnen das Bett und die Umgebung zusagt. Und morgen früh, frühstücken wir noch gemeinsam und dann entscheiden wir uns. Was halten sie davon?“

Siedend heiß schoss ihr das Blut ins Gesicht. Krampfhaft umklammerte sie die Lehnen ihres Stuhls, doch dann gab sie sich einen Ruck und beantwortete seine Frage: „Doch das würde ich gerne machen. Ich finde sie alle drei sehr sympathisch und habe mich eigentlich schon entschieden, den Job anzunehmen. Aber ihre Entscheidung und natürlich die der Kinder vorausgesetzt.“

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schreibt Fritz850

Eine sehr schöne Geschichte. Das ist so schön und gefühlvoll aber auch unterhaltsam erzählt, die schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung.

Gedichte auf den Leib geschrieben