Sie schluckte es, lutschte noch kurz nach und kam dann zu mir hochgekrochen.
Schwer atmend nahm ich sie in den Arm und überhörte fast ihre Frage.
„Muss ich dich jetzt immer mit Herr anreden?“
Erst mit Verzögerung kamen die Worte bei mir an und erschrocken, begann ich zu stammeln:
„Rosi, bitte … es tut mir leid … keine Ahnung was da in mich gefahren ist … bitte entsch…“
Sie drückte mir ihre Hand auf den Mund, lächelte mich an und sagte:
„Nicht Entschuldigen, dazu besteht kein Grund. Ich habe es unglaublich genossen und mir früher so oft gewünscht. Genauso möchte ich den Sex ab und zu mit dir haben. Manchmal auch zärtlich, sanft, doch gerne auch so hart wie eben. Ich muss bloß wissen, wie ich dran bin und es im Alltag so zu leben, würde mir vermutlich schwer werden.“
„Nein, das liegt mir fern. Es ist nur beim Sex … es gefällt mir … es erregt mich, doch ich will dich nicht erniedrigen … es soll nur …“, stammelte ich und Rosi lachte wieder leise auf.
„Ich habe doch gesagt, nicht entschuldigen. Du hast dir jetzt immer mal solche Filme im Internet angesehen und sie haben dir gefallen, stimmt’s?“, fragte sie mit spitzbübischem Gesichtsausdruck.
Mein Gesicht nahm bestimmt die Farbe eines Feuermelders an und erneut stotternd gab ich zu:
„Ja … und auch … auch auf einschlägigen Seiten nachgelesen.“
„Hast du gut gemacht. Hättest du vielleicht schon früher mal machen sollen“, meinte sie lächelnd. „Aber ich muss dir noch was wichtiges sagen“, fügte sie mit matter Stimme hinzu.
Ich hatte in dem Moment keine Lust auf irgendwelche Grundsatzdiskussionen, musste erst einmal das Erlebte verarbeiten und mir darüber im Klaren werden, wie das mit Sandra werden sollte. Mein Gewissen riet mir zur Beichte, aber ich wollte erst Ordnung in mein Gedankenchaos bringen und bat deshalb:
„Rosi, lass uns das auf morgen Früh verschieben. Du hast mich geschafft und ich möchte auch die schöne Nummer noch nachwirken lassen.“
Rosis Gesicht wirkte enttäuscht, so als wäre ihr etwas genommen, dass sie sich mühevoll abgerungen hatte, doch zurückrudern wollte ich nicht. Also machten wir das Licht aus und kuschelten uns, nackt wie wir waren, eng aneinander. Auch etwas, was es schon länger nicht mehr gegeben hatte.
Rosi wird überrascht
Je oller umso doller - Teil 13
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Rosi wird überrascht
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