Er hob mich auf, ich schlang meine Beine um seine Hüften und so trug er mich auf die andere Seite der Bar, während wir uns einfach weiterhin küssten. Es schien so einfach zu sein. Und das war es ja irgendwie auch. Er setzte mich auf der Barzeile neben der Espressomaschine ab. Ich spürte den kalten Stein auf meinen Schenkeln und roch den Geruch des Kaffees, der untrennbar mit der Espressomaschine verbunden war.
Ich hielt ihn weiterhin mit meinen Beinen fest, ganz nah an mir. Und ich fühlte dabei, wie erregt er schon war. Mit kleinen Bewegungen des Beckens rieb ich mich gegen die Beule in seiner Hose. Und lächelte tief in mir, als er sich mir mehr entgegendrängte. Wie oft hatte ich mir diese Situation vorgestellt? Ja, auch zu ihr masturbiert. Wie sehr hatte ich gefürchtet, dass das Wiederkommen eine schlechte Idee wäre und es nie wieder zu diesem Feuer zwischen uns kommen würde. Und wie gerne ließ ich mich jetzt vom Gegenteil überzeugen. Denn das Leben belohnte wohl wirklich den Mut – Fortuna fortes adiuvat, wie man schon immer in Rom gewusst hatte.
Seine Hände spielten mit dem Saum meines Shirts und ich konnte fühlen, dass er der Meinung war, dass ich viel zu viel Kleidung trug. Daher kam ich ihm einfach zuvor und zog mir das Shirt über meinen Kopf, sodass ich nur mit BH vor ihm saß. Und ihn groß ansah.
Er stieß ein leichtes Lachen aus: „Du hast ihn behalten!“
„Natürlich. Und bis heute nicht mehr getragen.“
„Ich hatte gehofft, dass ich dich noch einmal so sehe.“
Ja, ich trug denselben BH wie damals. Ein ausgewaschenes Modell mit einem kleinen Snoopy. Damals hatte ich nicht gewusst, dass ich an jenem Abend schöne Unterwäsche gebrauchen könnte und mich für ein bequemes Stück entschieden, das ich nur noch in den Ferien trug. Ich hatte mich geschämt, aber ihm, ihm war es egal gewesen.
Rückkehr nach Rom
24 9-15 Minuten 0 Kommentare
Rückkehr nach Rom
Zugriffe gesamt: 1185
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.