Rückkehr nach Rom

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Rückkehr nach Rom

Rückkehr nach Rom

Chloé d'Aubigné

Ich zog seine Hose und auch seine Shorts hinunter und sein Schwanz sprang mir gleich entgegen.
In diesem Moment wollte ich mir nicht mehr die Zeit nehmen, mich auszuziehen. Stattdessen war ich froh, dass ich einen Rock trug. Ich schob meinen Slip nur ein wenig zur Seite, spreizte meine Beine und er drang einfach tief in mich ein. Ich war so feucht, dass kein weiteres Vorspiel nötig gewesen war. So vereint verharrten wir wenige Sekunden, bis er begann, sein Becken rhythmisch zu bewegen und mich zu stoßen. Ich hielt ihn mit meinen Schenkeln umklammert, zog ihn noch näher an mich. Denn ich wollte ihn ganz tief spüren.
Währenddessen knetete seine Hand weiterhin meine Brust und ich konnte hören, wie er etwas auf Italienisch murmelte, was jedoch in ein Stöhnen überging.
Mit seiner anderen Hand stimulierte er meine Klitoris und ich fühlte, dass ich nicht mehr lange brauchen würde, um zu kommen. Denn nicht nur sein Schwanz und seine Hand, es war die gesamte Situation. Ich hatte sie in meinen Gedanken schon so oft erlebt. Doch die Realität war so viel geiler. Und ich wurde von all den Reizen und all den Emotionen so weggerissen, dass ich schon bald fühlte, wie sich der Orgasmus in mir aufbaute, mich fortriss und ich einfach nur noch zuckte, während ich ihn fest umklammert hielt. Dass auch er kam, hörte ich. Und fühlte in diesem Moment ein überwältigendes Gefühl. Als wäre dies der perfekte Moment. Nein. Dies war er. Wir waren wieder vereint. Und das Feuer zwischen uns brannte intensiver, aber auch sicherer als je zuvor.
Für eine Weile waren wir dann still. Es gab nur unseren Atem und die Wärme zwischen uns. Nach einigen Sekunden fühlte ich ein leichtes Zittern von ihm und seine Hand suchte nach der meinen, um ihre Finger mit meinen zu verschränken und mich ganz festzuhalten. Dabei lehnte er an meinem Körper. Ich hörte, wie er atmete. Konnte sogar seinen Herzschlag erahnen. Dieser war nun gleichmäßig und ruhig. Und niemand sagte ein Wort. Aber wir verstanden uns.
Nach einer Weile löste er sich, blieb dicht vor mir stehen, blickte mich an.
„Bleibst du wirklich in Rom? Also länger als nur ein paar Tage?“, fragte er.
Ich sah ihn an, lächelte. „Ich denke schon. Ich habe es vor, aber ich weiß es noch nicht ganz sicher. Irgendwie liegt es an morgen.“
Er nickte, sein Blick wurde weich. „Dann werde ich alles tun, damit morgen großartig wird.“
Ich stieg von der Bar, der Boden fühlte sich angenehm kühl an. Er reichte mir die Hand, ich nahm sie.
Gemeinsam verließen wir das Restaurant. Draußen war es still. Nur der Wind wehte und entlockte den Blättern ein leises Rauschen. Ich blieb kurz stehen, drehte mich zu ihm um. Er hatte die Tür abgeschlossen, stand nun da, seinen Blick auf mich gerichtet.
„Ich komme morgen zum Frühstück“, sagte ich.
Er lächelte nur und antwortete: „Nein. Du bleibst und ich mache dir Frühstück. Cappuccino und Cornetto. Ich hoffe, das magst du.“
Ich blickte ihn verwundert an.
„Du willst, dass ich die Nacht bei dir verbringe?“
„Du hast gesagt, dass es vom morgigen Tag abhängt. Und ich will den ganzen Tag nutzen, um dir zu zeigen, wie unser Leben hier sein könnte.“
Ich nickte, trat näher zu ihm und umarmte ihn. Mein Herz schlug sacht gegen seine Brust. Und so verharrten wir, still, warm und mit einem Gefühl der Sicherheit.
Und während rund um uns herum Rom schlief, spürte ich es ganz deutlich: Ich war endlich genau da, wo ich sein sollte. Ich war angekommen.

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