Bis dahin hatte Sabea keinerlei sexuelle Erfahrung sammeln können. Sie hatte lediglich unter der Bettdecke neugierig ihren Körper erkundet und sich zwischen den Beinen gestreichelt, und dies in grösster Heimlichkeit, damit ihre fünf Schwestern, mit denen sie den Schlafraum teilte, nichts mitbekamen. Jedes Mal wurde ihr Unterleib dabei warm, und es kitzelte ein wenig.
"Futtches", nannte sie diese intimen Spielchen an ihrem zarten Geschlecht - in Anlehnung an einen ostfriesischen Begriff.
Als Erstes offerierte Herr Lander Sabea eine frische Erdbeere. Er schob sie ihr in den Mund – und als sie ihre Lippen um die reife Frucht schliessen wollte, zog er seine Hand mit der Erdbeere zurück. So reizte er das Ziegenmädchen eine ganze Weile und brachte sie zum Lachen. Etwas später verlangte ihn nach Sabeas eigenen "Erdbeeren".
Auf natürliche Weise und ohne die geringste Scham knöpfte sie ihre Bluse auf. Sie trug darunter lediglich ein Unterhemd; Büstenhalter waren für Sabea unerschwinglich. Sie sass auf dem breiten Bett mitten im sechseckigen Raum und gab ihre Brustwarzen preis, die so gross waren wie Schattenmorellen. Der Bürgermeister streichelte andächtig Sabeas schwarzes schulterlanges Haar und lutschte versonnen an ihren kleinen, zarten Brüsten. Längst schon hätte sie ihre Ziegenmilchtour fortsetzen sollen, aber sie war wie von Sinnen und vergass die Zeit. Wenn ihre Eltern und Geschwister dies nur geahnt hätten! Sabea, das einfache Ziegenmilchmädchen und der wichtigste Mann im Dorf! "Un amour fou", hätten die Franzosen dazu gesagt.
Ihre Seele brannte, denn ihre wahre Liebe galt doch Holger, dem Fischerssohn, der immer öfter davon redete, Sabea ehelichen zu wollen. Sogar einen selbst gefertigten Ring mit einer Nordseeperle hatte er ihr schon geschenkt!
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