Sabine und ich

Eine besondere Freundschaft - Teil 2

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Sabine und ich

Sabine und ich

Alnonymus

Was soll ich nur darauf antworten, etwa dass es geil war, seine Frau zu ficken? Bevor es peinlich werden kann, kommt Sabine mit dem Weißwein. Robert und ich nehmen gegenüber am Kopfende Platz, Sabine an der Längsseite zwischen uns. Beim Essen unterhalten wir uns mit gedämpfter Stimme über dies und dass, doch natürlich spielt die neue Situation zwischen uns dreien immer wieder eine Rolle. Ich merke mehr und mehr, wie entspannt, ja selbstverständlich, beide damit umgehen, und nichts Peinliches oder Verschämtes dabei ist. So entspanne auch ich langsam. „Ich wette, meine Frau hätte jetzt gerne noch einen Nachschlag von dir.“ grinst Robert mich an, als wir fertig gegessen haben. Es dauert eine Sekunde, bevor ich begreife, was er meint. Verwundert schaue ich meine Gastgeberin an. „Mein Mann kenn mich und meine Bedürfnisse nur zu gut.“ zuckt sie unschuldig mit den Schultern.

Gleichzeitig lässt sie ihre Hand unter dem Tisch über meinen Oberschenkel streicheln. Ich muss schlucken. „Also wenn du noch ein wenig Zeit und Lust hast, … und wenn du noch einsatzfähig bist …“ lässt sie ihren Satz unvollendet. „Zeit ja, Lust immer, und das mit der Einsatzfähigkeit werd ich dir schon noch zeigen.“ gehe ich grinsend inzwischen ganz selbstverständlich auf die frivolen Wortspiele ein. „Also komm, du weißt ja, wo das Gästezimmer ist.“ fordert sie mich auf, während sie sich bereits erhebt. Allerdings nicht, ohne vorher ihren Mann noch zärtlich zu küssen, verlässt sie mit mir die Terrasse. Wie surreal das wieder ist, wird mir schon nicht mehr bewusst, viel zu sehr bin ich von der Situation gefangen.

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