Sabine und ich

Eine besondere Freundschaft - Teil 2

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Sabine und ich

Sabine und ich

Alnonymus

„Dann habe ich ja noch viiiiel Zeit, dir das Gästezimmer zu zeigen.“ säuselt sie mit einem wahren Schlafzimmerblick. Wieder überrascht sie mich. „Du willst jetzt, … mit mir …“ lasse ich den Satz unvollendet. „Natürlich.“ meint sie, als sei es die normalste Sache der Welt, „Ich hab dir doch erzählt, dass ich schon seit fünf Wochen nicht mehr richtig ausgefüllt worden bin. Ich bin fast schon notgeil. … Außerdem habe ich bisher ja wohl die Katze im Sack gekauft, wie man so schön sagt. Und nun will ich schließlich auch wissen, was du da so zwischen den Beinen für mich hast.“

Ohne den Blick von ihren Augen zu lösen, stöhne ich leise auf, als ich ihre tastende Hand an der entscheidenden Stelle spüre. „Außerdem, glaub ja nicht, dass mir die dicke Beule in deiner Hose entgangen ist, als ich dir vorhin von den heißen Erlebnissen mit Thomas und meinem Mann erzählt habe. … Gut, ich hab‘s mit meiner detailreichen Schilderung provoziert, um zu sehen, was wohl passiert“, grinst Sabine frech, „aber ich wette, wenn ich dich jetzt nach Hause gehen lasse, wirst du dir bestimmt erst einmal genüsslich einen runterholen, während du dabei an mich denkst. Und das wäre doch Verschwendung, oder?“ Ich schnappe nach Luft, was Sabine herzlich lachen lässt. „Du bist echt unmöglich, und echt verdorben.“ schüttle ich den Kopf. „Ich weiß.“ grinst sie nur, schon zieht sich mich an der Hand hinter sich her. Im ersten Stock angekommen, zeigt sie nach links auf die Tür. „Da ist das Bad. Du kannst dich da nachher frisch machen. Ich hab schon ein Handtuch für dich hingelegt.“ erklärt sie, während sie schon die gegenüberliegende Tür öffnet. Das Zimmer ist gemütlich, wie das ganze Haus. Es gibt einen Kleiderschrank, und einen altmodischen Schreibtisch mit einem Spiegel darüber.

Beherrscht wird der Raum aber von einem großen, frisch bezogenen Doppelbett, schlicht, aber doch wie eine lustvolle Spielwiese wirkend, vielleicht auch, weil die zugezogenen dünnen Vorhänge ein angenehmes Licht verbreiten.

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