Girls, go and explore the indian ocean, hat uns der Vater der Gastgeberfamilie empfohlen».
«Wir sind zu viert. Meine beiden Freundinnen Anne und Sophie sowie Barbara und Stefanie. Die beiden habe ich vorher nicht gekannt – sie sind aber ausgesprochen sympathisch. Barbara ist eine Bauerstochter aus Utzigen bei Bern, und sie hat strahlende, kornblumenblaue Augen. Sie hat riesige Hängebrüste – was mir sofort aufgefallen ist, als wir uns im gemeinsamen Zimmer umgezogen haben. Stefanie ist scheu, hat eine Ponyfrisur und warme, volle Lippen. Wir zu viert sind natürlich ein Blickfang und wissen das auch. Meine frechen Freundinnen Anne und Sophie bewegen sich entsprechend provozierend – die neu erlangte Freiheit, fern von zuhause, bekommt ihnen gut und sie haben beschlossen, jedes Quentchen Freiheit zu nutzen. So lernten wir Jake und Monro kennen, zwei Einheimische dunkler Hautfarbe, die uns auf Anhieb sympathisch waren. Rasch war klar: Keine von uns vier war prüde, oh nein – keineswegs. Wir wollten uns aber auch nicht gleich auf etwas einlassen – denn es war sofort klar, dass die beiden Männer erstens einige Kollegen hatten und zweitens irgendwann mehr wollen würden als nur mit uns am Strand zu sitzen und über Land und Leute zu diskutieren. Das würde ich Lukas aber erst am folgenden Tag erzählen – ich wollte ihn ja nicht unnötig eifersüchtig machen».
Lukas:
«Ich stelle mir meine Sabine vor, am Strand von Perth, in ihren Hotpants und dem Bustier, das sie sich mit mir zusammen ausgelesen hatte».
Sabine:
«Es war wie vermutet: Jake und Monro kamen irgendwann auf Sex zu sprechen – bei einem ersten Treffen in der Schweiz ein NoGo. Hier aber war ich irgendwie offener – und meinen Kolleginnen erging es genauso. «Was ist denn schon dabei», sagte ich mir, «hier ein bisschen Liebe zu machen?» Ich entsann mich Lukas’ letzter Worte, mit denen er mich ja geradezu aufgefordert hatte, meine Freiheit in Australien zu geniessen.
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