Wir besprachen uns zu viert, kichernd, entschlossen uns aber, die beiden Männer noch ein wenig auf die Folter zu spannen. Wir planten, den Abend zuhause zu verbringen, uns via Internet mit der Umgebung vertraut zu machen und erste Details unserer Reise mit dem Camper via Perth festzulegen. Am kommenden Abend waren wir aber mit Jake und Monro verabredet, sie würden zwei Freunde mitbringen. Als ich die beiden Männer sah, war ich überwältigt. Auch sie waren schwarz, Jeb und Boumedien, waren obenrum nackt und trugen enganliegende Khaki-Shorts, die nichts, aber auch gar nichts verbargen. Meine Kehle wurde trocken und ich musste mir eingestehen, dass ich wirklich Lust auf Sex bekam – in Anwesenheit dieser wirklich schönen Männer. «Let’s go to a secret place», sagte Jake mit seiner ruhigen Stimme, so, als könnte er meine Gedanken lesen. «A cosy place – and we will have fun». Wir spürten den warmen Sand zwischen den Zehen, und meine Kolleginnen waren wirklich appetitlich aufgebrezelt. Wir wollten einfach keine braven Sprachstudentinnen sein, sondern kleine, versaute Europäerinnen, und wir wollten diesen Männern so richtig einheizen. Der Mut, den wir dazu brauchten, kam durch die Tatsache, dass wir Frauen nicht allein, sondern zu viert waren. Barbaras wogender Busen war eine einzige Frechheit. Boumedien legte den Arm um sie und mir war sofort klar, dass sie zusammengehören würden. Wir erreichten einen etwas abgelegenen Unterstand aus Holz – und dort lag eine Kühltruhe mit Mineralwasser und Smirnoff. Es gab auch bunte Kissen - die Jungs hatten für uns ein richtiges Liebeslager vorbereitet. «We start softly», sagte Monro mit leiser Stimme zu mir. «Step by step, day by day». Es würde zu einer Steigerung der Dinge kommen, was ich seeeehr aufregend fand. Monro war sehr nett. Er öffnete für mich galant eine Smirnoff-Flasche und gab mir zu trinken. «Relax now», sagte er heiser.
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