Dann sanken wir auf die Kissen und er bedeckte meinen Hals mit kleinen Küssen. Dann steckte er mir, vorsichtig und forschend, die Zunge in den Mund».
Lukas:
«Ich kann mich bei der Arbeit nicht konzentrieren. Sabine hat angerufen und mir erzählt, dass sie diesen Mann kennen gelernt hat. Monro. Er sei sehr nett, hat sie gesagt, und, ja, ihre Freundinnen seien auch da. Sie hat mir von einem Unterstand aus Holz erzählt, vom Blick auf den indischen Ozean, und, ja, dass dieser Monro sie geküsst hat. «Nur ein wenig geküsst», hat sie ins Telefon geflüstert – «das ist doch sicher o.k. für Dich»? Ich, als Fantasiebegabter, habe mir das Bild natürlich vor dem Einschlafen vorgestellt. Vier junge, hübsche Europäerinnen, die von erfahrenen Loverboys verführt wurden. Ich wusste, dass meine Sabine nach wenigen Schlucken Alkohol sehr anlehnungsbdürftig wurde, und dass ich dann sexuell so ziemlich alles mit ihr anstellen konnte. Das war jetzt in Australien sicher nicht anders. «Habt Ihr Euch wirklich nur geküsst»?, hatte ich sie gefragt. Ich hätte es nicht ertragen, wenn sie diesem Monro ihre hübschen Brüste – oder sogar noch mehr – gezeigt hätte. «Nur ein bisschen züngeln», hatte sie gekichert und aufgehängt. Gegen meinen Willen war ich hochgradig erregt und hatte einen intensiven Orgasmus, während ich mir vorstellte, wie Sabine diesem Monro ihren Mund gab».
Sabine:
«Keiner der Jungs, weder Jake, noch Monro, noch Jeb, noch Boumedien hatte mehr getan als zu küssen. Sie hatten unsere Oberarme gestreichelt. Boumedien hatte Barbara den Schweiss unter den Achseln weggeleckt. Aber er hatte darauf verzichtet, ihre Bluse aufzuknöpfen. Step by step, day by day. Was würde uns als nächstes erwarten? Wir legten uns am ersten freien Nachmittag in unseren Bikinis an den Strand. Ich kann bereits sehr gut englisch – und zumindest mir würde diese Sprachschule, die immer nur morgens stattfand, keine Anstrengung abverlangen.
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