Die Band hatte per Eilsendung Ersatzbongos bestellt. Sambatruppe währe mir lieber gewesen. Wenn schon Überstunden, dann hätte ich doch gern einen Blick auf die Tanzproben geworfen. Schließlich gibt es kaum etwas schärferes, als den prallen, braunen Hintern einer vollmilchschokoladenbraunen Mulattin, der über kraftvoll zuckenden Schenkeln im Sambarhythmus hüpft. Gewiß, das Plakat kündigte auch eine Tanztruppe an. Doch die würde erst zum Finale auftreten; den krönenden Abschluss der Veranstaltungswochen bilden.
So klingelte ich ohne große Erwartungen am Hintereingang des riesigen Gewächshauses. Es dauerte Ewigkeiten, bis sich etwas an der Tür tat. Ich fürchtete schon, wieder unverrichteter Dinge abzuziehen. Das wuchtige Paket war nicht eben leicht. Ich wollte gerade meine unfreiwillige Last wieder schultern, als sich eine verführerische Silhouette hinter der moosigen Milchglasscheibe abzeichnete.
„Kommen sie doch herein“, zwitscherte der dunkelblonde Vanillevogel mit erregend rollendem Akzent. „Wir sind gerade beim Abendessen. Ein Trinkgeld kann ich ihnen leider nicht anbieten, wir haben noch nicht gewechselt. Aber es währe uns eine Ehre, sie wenigstens einzuladen. Gewiß sind sie hungrig, es ist ja schon spät.“
Da hatte sie wohl Recht. Da es meine letzte Tour für heute war, schlug ich bereitwillig ein. Zwar war es erst April, doch in diesem Tropenhaus sommerlich warm. Da die Brasilianer bei diesem feindlichen Klima nur selten das tropisch temperierte Gebäude verließen, trug die hübsche Brasilianerin auch nur halblange Matrosenshorts, und ein schulterfreies Spagettiträgerhemdchen dazu. Gewiß hatte sie neben dem portugiesischen, auch sehr viel indianisches Blut in den Adern. Ihre Haut war weit weniger dunkel, als ich erwartet hatte. Aber die Schöne hatte auch deutlich schwarze Attribute aufzuweisen. Sie fanden sich hauptsächlich in den Gesichtszügen wieder: Volle, sinnliche Lippen, und ausholende Nasenflügel; …aber auch in den Hüften. Die nur etwa mittellangen Beine faszinierten mich auf Anhieb. Schlank und wohlgeformt, aber nicht eben dünn. Geradezu unwiderstehlich war ihr phantastisches Hinterteil. Dessen war sie sich sehr wohl bewußt. Die Backen zuckten weit mehr als nötig, als sie mir würdigen Schrittes voraus eilte...
„Stellen sie die Bongos nur gleich hier auf der Bühne ab. ...Wo muß ich unterschreiben?“
Während sie sich zur Unterschrift über das Paket beugte, versuchte ich einen Blick auf ihre süßen Tittchen zu erhaschen. Ich war schließlich ausgehungert...
Da war zwar wenig, aber extravagant verführerische Füllung unter dem Stöffchen. Weiches, keckes Hüpfefleisch; leicht nach oben gespitzt, und von unverschämt dicken Nippeln gekrönt. Aber mehr als die Konturen, konnte ich aber nicht erkennen. Der Ausschnitt war nicht tief genug. Die Dunkelblonde hatte meinen frechen Blick natürlich bemerkt. Breit grinsend streckte sie sich, als hätte sie durch ihr Autogramm eine unerhört schwere Arbeit hinter sich gebracht. Nun konnte ich beinahe alles sehen.
„Ich heiße übrigens Consuela“, lachte sie. „Ich bin, Sängerin, Tänzerin und Übersetzerin in Personalunion. Und wie heißt du?“
„Raphael“, stammelte ich jetzt beinahe verlegen.„Dann, mein lieber Raphaello, folge mir. Ich möchte dir die Band vorstellen...
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