Sandra versus Sasa

Je oller umso doller - Teil 15

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Sandra versus Sasa

Sandra versus Sasa

Jo Diarist


„Du triffst dich dann mit Sasa, die du benutzt, erniedrigst, zu der du hart bist, denn sie ist nur ein Stück Fickfleisch, das keine Rechte hat. Sandra wird nie anwesend sein. Sie ist für dich gestorben.“
Ich hatte das Gefühl, ein Hammer hatte mich getroffen und brachte keinen Ton heraus. Nach einer Weile fragte Sandra nach:
„Bist du noch da?“
„Warum?“, brachte ich nur heraus.
„Ist dir das nicht klar?“, fragte sie zurück.
„Vielleicht schon irgendwie, doch ich versteh’s nicht ganz“, antwortete ich mit schleppender Stimme.
„Weil du nicht frei bist. Sasa kann damit umgehen, denn sie wird nur benutzt und braucht keine Gefühle dafür. Sandra bräuchte Sicherheit. Sie kann sowas nicht versteckt leben, denn sie würde mit der Zeit daran zerbrechen. Sandra kann bedingungslos geben, aber sie erwartet das auch vom Anderen. Also kannst du es akzeptieren, dass du nur Sasa triffst?“
„Es wird mir nicht leicht nachdem, was heute war, aber ja, ich werde es akzeptieren“, gab ich kleinlaut bei.
„Von Sandra kann ich dir ausrichten, dass es ein absolutes Highlight in ihrem Leben war, was sie im Herzen bewahren wird und Sasa sagt dir; ich freue mich auf ein baldiges Widersehen. Allerdings müssen wir eins noch klarstellen: Nur mit einem Arschfick ist es nicht getan. Du wirst dich nicht mehr zurücknehmen. Sasa erwartet Erniedrigung und Härte. Nur ein bisschen mit ihr spielen und sie ficken ist nicht. Lass dir was einfallen!“
Mit diesen Worten beendete sie das Gespräch und ließ mich unglaublich verwirrt zurück. Ich hatte eindeutig Liebe gespürt, auch von ihr und das mit den zwei Persönlichkeiten wollte mir einfach nicht in den Kopf. Wie konnte sie die so einfach trennen? Mir wäre das nicht möglich. Außer … außer sie wollte sich selbst für ihre Liebe bestrafen. Aber dann wäre ich es ja, der sie dafür bestrafen würde …
Meine Gedanken konnten wirrer nicht sein und schlaflos wälzte ich mich neben Rosi im Bett. Ich fühlte mich zerrissen und meine Gefühlswelt war ein einziges Chaos. Ich hatte eine große Liebe zu dieser jungen Frau entdeckt, gleichzeitig die Verbindung zu Rosi aufgefrischt. Zu beiden fühlte ich mich hingezogen, keine wollte ich missen. Die neue Art Sex, die ich jetzt zelebrierte, ebenso wenig. Sandra wollte ich auf jeden Fall wiedersehen, musste aber in Kauf nehmen, dass es nur in dominanter Form geschehen konnte. Dabei wollte ich sie lieben, zärtlich zu ihr sein und diesen Rausch, den wir zum Abschluss des Abends hatten, erneut erleben.
Ich hatte komplett die Kontrolle über mein Leben verloren.

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