Sandra versus Sasa

Je oller umso doller - Teil 15

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Sandra versus Sasa

Sandra versus Sasa

Jo Diarist

Sie wartete noch, bis sie die Wohnungstür ins Schloss fallen hörte, erst dann wandte sie sich mir zu:
„Geht es dir gut, hat er dich verletzt?“, fragte sie mit sorgenvoller Miene.
Den Stimmungsumschwung konnte ich kaum fassen. Eben noch strahlte alles an ihr, Zorn aus und jetzt liebevolle Besorgnis. Diese nackte junge Frau wirkte im Groll wie im derzeitigen Zustand, hoch erotisch auf mich. Ihr Anblick nahm mich so gefangen, dass ich erst bei einer weiteren Nachfrage zu Besinnung kam.
„Alles gut, mir ist nichts passiert. Es ist nur die Überraschung, die mich kurzzeitig lähmte. Ich hatte in keiner Form mit so einem Ausbruch gerechnet“, antwortete ich und rappelte mich auf.
„Ich auch nicht, aber das kläre ich noch, darauf kannst du dich verlassen“, knurrte sie, bemüht ihren Zorn zu kontrollieren.
„Es tut mir leid Sandra, das habe ich nicht gewollt. Hoffentlich habe ich keinen bleibenden Schaden angerichtet.“
„Dir braucht nichts leidtun. Du hast nur das getan, was ich von dir erwartet habe und er ursprünglich wollte. Und es ist mir nicht entgangen, dass du dich heute sehr zurückgenommen hast. Es herrschte ja eine angespannte Stimmung.“
„Wie dem auch sei, ich sollte jetzt vielleicht gehen“, meinte ich und ging ums Bett zu meiner Hose.
Sandra folgte mir und ein leises Schniefen ließ mich aufblicken. Tränen rannen über ihre Wangen und ließen mich innehalten.
„Warum willst du mich jetzt allein lassen?“, fragte sie und auch in dieser Gemütsverfassung erschien sie mir unglaublich sexy.
„Bist du nicht auch der Meinung, dass sich damit unsere Treffen erledigt haben?“, gab ich verwirrt zurück.
„Nein bin ich nicht! Bevor ich das Verhältnis mit dir beende, schieße ich meinen Mann in den Wind. Nur du kannst das mit uns beenden, aber nicht aus diesem Grund. Wenn es wegen deiner Frau ist, oder weil du meiner überdrüssig bist, werde ich es akzeptieren, wegen der Sache jetzt, nicht. Ich kläre das, darauf kannst du dich verlassen und jetzt im Moment brauche ich ein bisschen Wärme und Geborgenheit und die wünsche ich mir nur von dir. Bitte nimm mich in den Arm, küss mich und gewähre mir für kurze Zeit Zuflucht, um Kraft zu schöpfen.“
Nicht nur ihre Worte flehten, auch die Augen. Und wie der Sog eines Strudels, zog mich all das zu ihr hin. Die Hose entglitt meinen Händen. Unsere Lippen fanden sich, die Zungen auch. Zart war diese Vereinigung unserer Münder, die Lippen weich wie Samt. Der Kuss wurde leidenschaftlich, der Atem heftiger.
Sandras Hände schienen überall zu sein. Sie strichen wie ein Hauch über meine Wangen, den Hals hinab und befreiten mich vom Hemd, was ich noch anhatte. In einer kaum spürbaren Berührung strich sie nur mit den Fingerspitzen über meinen Rücken. Liebkoste meine Lenden und die Gesamtheit dieser Empfindungen ließ mich erbeben.
Ich konnte mich der Leidenschaft des Augenblicks nicht verschließen und tat es ihr gleich. Auch meine Hände glitten in hingebungsvoller Begierde über ihren Körper. Die Haut fühlte sich geschmeidig und weich wie bei einem Baby an. Anders als bei unserem Spiel wirkte jede Bewegung und Berührung wie im Gleichklang.
Wir sanken aufs Bett und doch ließen wir lange unsere intimen Körperpartien aus, und als wir sie schließlich einbezogen, wirkte es elektrisieren. Ich küsste ihre Brüste. Sanft und zart spielte meine Zunge mit den Brustwarzen und die tiefen Atemzüge Sandras schienen den Brustkorb zu sprengen. Sie gab sich meinen Liebkosungen hin. Lag mit halboffenem Mund und geschlossenen Augen da und atmete wie eine Ertrinkende.
Mein Mund wanderte den Bauch hinab, verhielt am Bachnabel, der diesmal die Berührungen lustvoll aufnahm. Ich erreichte ihre Scham, die Zunge bahnte sich einen Weg in die feuchte Spalte. Sie spielte mit dem Kitzler, fuhr an den Schamlippen entlang zum Loch, bohrte hinein und Sandras Hände legten sich auf meinen Kopf. Ihr Becken drückte sich meinem Mund entgegen. Zitternd, voller Verlangen. Der Atem ging gepresst, der Geruch war betörend. Alles in uns sehnte sich nach der Vereinigung, und als ich mein Becken zwischen ihren angewinkelten Beinen senkte, war es als würde meine Seele in ihren dunklen Augen ertrinken.
Das Gefühl, als ich in sie eindrang, war intensiver als ich es je erlebt hatte. Jeder Nerv meines Gliedes fühlte das Innere ihres Körpers. Die Reizung erschien unglaublich. Unsere Lippen fanden sich wieder und hingebungsvoll küssten wir uns bei meinen sanften Stößen. Jeder von uns fühlte die Lust und Begierde des anderen. Es war, als wären wir ein Körper, der im Gleichklang agierte.
Beide spürten wir den kommenden Orgasmus und gleichzeitig entlud sich unsere Lust. Ich keuchte und es schien, als würde ich ihr nicht nur meinen Samen geben. Auch ein Teil von mir ging mit. Berauschend und beängstigen zugleich, durchdrang mich dieses noch nie gehabte Gefühl.
Erschöpft sank ich auf Sandra, doch auch das fühlte sich anders an. Wie eine weiche formbare Masse verbanden sich unsere Körper und noch einmal fiel ich in den tiefen Brunnen ihrer Augen.
Kein Wort hatten wir in dieser Zeit gesprochen und es war auch keins nötig. Jeder wusste, was der andere empfand und keiner wagte es auszusprechen.

Einige Zeit lagen wir so und versuchten das Erlebte zu verarbeiten. Immer noch schweigend tauschten wir Zärtlichkeiten und Blicke. Erst als Sandra die Last meines Körpers zu viel wurde, trennten wir uns unter einem tiefen Atemzug.
Genauso weich wie ihre Berührungen, war Sandras Stimme, als sie sagte:
„Ich sage es nur ungern, aber jetzt musst du wirklich gehen.“
Mein Blick fiel auf ihren Wecker und ich erkannte, wie recht sie hatte. Fast eine dreiviertel Stunde war vergangen, seit sie ihrem Mann die Tür gewiesen hatte. Widerstrebend griff ich nach meiner Kleidung, um einer weiteren Begegnung mit dem Ehemann zu entgehen.
„Ruf mich bitte an, nach eurem Gespräch“, bat ich sie.
„Und deine Frau?“, fragte Sandra.
„Das werde ich schon irgendwie hinbiegen, ich muss aber wissen, dass es dir gut geht.“
„Keine Sorge, mir wird nichts geschehen“, versuchte sie mich zu beruhigen.
„Nach dem Ausbruch bin ich mir da nicht so sicher. Bitte versprich mir, dich zu melden.“
Sandra tat es und nur einen kurzen Abschiedskuss gestatteten wir uns, bevor ich sie verließ. Den Heimweg legte ich wie im Traum zurück. Die Gesamtheit der Erlebnisse wollten erst einmal verarbeitet werden. Glücklicherweise war ich vor Rosi zu Hause, denn die Verwirrung hätte sie mir sicherlich angemerkt. Ich duschte schnell und versuchte mich dann am PC abzulenken.
Eine Stunde später kam Rosi, duschte auch, wie immer nach dem Joga und fragte dann, ob ich mit zu Bett gehen wollte, weil sie sehr müde sei. Ich log wieder einmal und schob eine Recherche für die Arbeit vor.
Alleingelassen blickte ich im Fünfminutentakt auf die Uhr und begann mich zu sorgen, weil sich Sandra auch nach zwei Stunden noch nicht gemeldet hatte. Mehrfach nahm ich das Handy zur Hand um sie anzurufen, wagte es aber nicht.
Erst drei Stunden nachdem ich Sandra verlassen hatte, kam der ersehnte Anruf und ohne Begrüßung fragte ich:
„Geht’s dir gut?“
Ich konnte das Schmunzeln in ihrer Stimme hören, als sie antwortete:
„Ja, es ist alles bestens. Die Fronten sind geklärt, und er schläft vorläufig auf der Couch. Wie es mit unserer Ehe weitergeht, steht noch nicht fest, weil ich erst alles verarbeiten muss.“
„Wie meinst du das?“, fragte ich verunsichert.
„Mir sind jetzt die ganzen Hintergründe seines Wunsches bekannt und das hat mich tief getroffen. Meine Annahme, dass es ihm darum ging, sich daran aufzugeilen, wie ich benutzt werde, war nur teilweise korrekt. Der Hauptgrund bestand darin, dass er scharf auf die Frau eines Fitnesskumpels ist. Der Typ ist ein absolutes Schwein und ich kann ihn nicht ausstehen und doch hat mein Mann gehofft mich ihm zur Benutzung zu überlassen, damit er dann im Gegenzug dessen Frau vögeln kann. Ich habe schon oft genug gesehen, wie sie blaue Flecken und Hämatome versucht hat zu verbergen. Dass es mir dann ebenso ergehen könnte, wollte er billigend in kauf nehmen.
Dieser Typ hat ihm das Ganze auch erst eingeredet und sie haben gehofft, dass ich niemand passenden finde. Dass ich dann dich fand und vor allem, dass du so viel älter bist, hat ihn geschockt. Aus besagten Gründen auch nicht gefallen. Deshalb auch diese eisige Begrüßung. Als er dann sah, wie du mit mir umgegangen bist – und das war ja eigentlich harmlos – wurde ihm bewusst was es bedeutet. Er bekam ein schlechtes Gewissen. Dass ich mich dir so hingegeben habe, nahm er gar nicht richtig wahr, für ihn sah es nach absolutem Zwang aus. Er hat gemerkt, dass es ihm nicht gefällt, wenn mich ein anderer Mann benutzt. Von Liebe möchte ich da nicht sprechen. Er hat mir auch gestanden, dass er bei den seltenen Fällen, in denen wir noch Sex hatten, nur zum Orgasmus kam, wenn er an die andere Frau dachte. Er ist jetzt auf jeden Fall erst einmal unten durch bei mir und was weiter wird, werden wir sehen.“
„Oh, kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte ich besorgt.
Sandra lachte leise auf. Überhaupt wirkte sie unglaublich gefasst. Nicht niedergeschlagen, verheult, oder deprimiert. Eher so, als wäre ihr eine Last von der Seele genommen.
„Nein, kannst du nicht. Du hast auch keinerlei Verpflichtungen und bist für nichts von all dem verantwortlich. Es ist auch geklärt, dass wir uns weiterhin treffen können, und zwar ohne seine Anwesenheit. Wenn ich ihm sage, dass du kommst, wird er nicht da sein. Aber, es liegt an dir, ob es zu weiteren Treffen kommt, denn es gibt eine Bedingung.“
„Welche Bedingung?“, fragte ich mit einem flauen Gefühl im Magen.
„Du triffst dich dann mit Sasa, die du benutzt, erniedrigst, zu der du hart bist, denn sie ist nur ein Stück Fickfleisch, das keine Rechte hat. Sandra wird nie anwesend sein. Sie ist für dich gestorben.“
Ich hatte das Gefühl, ein Hammer hatte mich getroffen und brachte keinen Ton heraus. Nach einer Weile fragte Sandra nach:
„Bist du noch da?“
„Warum?“, brachte ich nur heraus.
„Ist dir das nicht klar?“, fragte sie zurück.
„Vielleicht schon irgendwie, doch ich versteh’s nicht ganz“, antwortete ich mit schleppender Stimme.
„Weil du nicht frei bist. Sasa kann damit umgehen, denn sie wird nur benutzt und braucht keine Gefühle dafür. Sandra bräuchte Sicherheit. Sie kann sowas nicht versteckt leben, denn sie würde mit der Zeit daran zerbrechen. Sandra kann bedingungslos geben, aber sie erwartet das auch vom Anderen. Also kannst du es akzeptieren, dass du nur Sasa triffst?“
„Es wird mir nicht leicht nachdem, was heute war, aber ja, ich werde es akzeptieren“, gab ich kleinlaut bei.
„Von Sandra kann ich dir ausrichten, dass es ein absolutes Highlight in ihrem Leben war, was sie im Herzen bewahren wird und Sasa sagt dir; ich freue mich auf ein baldiges Widersehen. Allerdings müssen wir eins noch klarstellen: Nur mit einem Arschfick ist es nicht getan. Du wirst dich nicht mehr zurücknehmen. Sasa erwartet Erniedrigung und Härte. Nur ein bisschen mit ihr spielen und sie ficken ist nicht. Lass dir was einfallen!“
Mit diesen Worten beendete sie das Gespräch und ließ mich unglaublich verwirrt zurück. Ich hatte eindeutig Liebe gespürt, auch von ihr und das mit den zwei Persönlichkeiten wollte mir einfach nicht in den Kopf. Wie konnte sie die so einfach trennen? Mir wäre das nicht möglich. Außer … außer sie wollte sich selbst für ihre Liebe bestrafen. Aber dann wäre ich es ja, der sie dafür bestrafen würde …
Meine Gedanken konnten wirrer nicht sein und schlaflos wälzte ich mich neben Rosi im Bett. Ich fühlte mich zerrissen und meine Gefühlswelt war ein einziges Chaos. Ich hatte eine große Liebe zu dieser jungen Frau entdeckt, gleichzeitig die Verbindung zu Rosi aufgefrischt. Zu beiden fühlte ich mich hingezogen, keine wollte ich missen. Die neue Art Sex, die ich jetzt zelebrierte, ebenso wenig. Sandra wollte ich auf jeden Fall wiedersehen, musste aber in Kauf nehmen, dass es nur in dominanter Form geschehen konnte. Dabei wollte ich sie lieben, zärtlich zu ihr sein und diesen Rausch, den wir zum Abschluss des Abends hatten, erneut erleben.
Ich hatte komplett die Kontrolle über mein Leben verloren.

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