Ich schaute so gebannt auf die Darbietung, auf die Schritte, die so perfekt zur Musik passten und auf das geheimnisvoll verhüllte Gesicht, dass ich erst spät merkte, dass jemand die Zeltbahn angehoben hatte und sich Zutritt verschaffte. Ich bekam das erst mit, als ich eine Bewegung spürte. Eine junge Frau kniete plötzlich neben mir. Sie legte einen Zeigefinger auf die Lippen und machte mir damit klar, mich ruhig zu verhalten. Ich hatte alte Lederstiefel an. Man schwitzt zwar wie Sau, aber sie bieten immer noch den besten Schutz vor Schlangenbissen. Und damit war hier nicht zu spaßen. Sie zog mir die Stiefel aus. Sie hatte eine Schüssel mit warmen Wasser dabei und wusch meine Füße, die vom Geruch her in der Lage gewesen wären, jede Tapete von der Wand fallen zu lassen. Dann öffnete die Frau meine Hose und zog sie mir aus, auch die Unterhose. Dann brachte sie auch meinen Lümmel mit dem Wasser in Berührung. Ihre Hand massierte ihn, bis er aufrecht stand. Langsam machte sie weiter. Keiner achtete auf uns. Sie machte langsam weiter, so wie man einen Kessel ständig unter Dampf hält. Die Tänzerin wirbelte über den Sand, vollzog Tempowechsel und wackelte mit den Hüften und ihren Brüsten.
Die Frau, die mich ausgezogen hatte, verschwand unter der Zeltbahn. Plötzlich standen zwei Männer vor mir, die mich an den Fußgelenken packten und in die Zeltmitte zerrten. Dann verschwanden sie wieder. Die Bauchtänzerin kam näher, stellte sich schließlich mit gespreizten Beinen über mich und ließ sich dann unter wahnsinnig schnellen Bewegungen auf mir nieder. Sie drehte mir den Rücken zu. Langsam führte sie meine Erektion in sich ein, dann ritt sie auf mir im stakkatohaften Rhythmus der Trommeln. Es dauerte nicht lange, bis ich in ihr kam. Sie stand wieder auf und tanzte weiter, als wenn nichts gewesen wäre. Die Musik endete abrupt, die Tänzerin blieb stehen, als wäre sie zur Salzsäule erstarrt.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.