Santa Muschia

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Santa Muschia

Santa Muschia

A. David

Die Männer bedachten sie mit frenetischem Applaus. Sie verbeugte sich kurz, dann entschwand sie aus dem Zelt. Ich wurde wach.“

Dr. Buttler hatte sich wieder eifrig Notizen gemacht. „Diesmal hatten Sie kein Problem, unter den Augen der fremden Männer den Akt zu vollziehen. Zumindest in Ihrem Traum. Sie hatten eine Erektion und einen Samenerguß.

Aber was genau ist jetzt Ihr Problem: den Akt zu vollziehen, wenn andere dabei sind, haben Sie Angst vor Erektionsstörungen, dass es im entscheidenden Moment nicht klappt oder haben Sie Angst, wenn Sie nicht können oder wollen, dass Ihre Partnerin – entschuldigen Sie den Ausdruck – von jemand anders gebumst wird?“

„Ich glaube, es ist eine Mischung aus allem. Ich möchte das Selbstbewußtsein haben, vor den fremden Menschen zu kopulieren.“

„Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie das Gefühl haben, die Frauen bieten sich nicht immer freiwillig an?“

„Über den Aspekt habe ich noch gar nicht nachgedacht.“

„Wurden Sie schon einmal mit der Situation konfrontiert, dass ein Mann Ihnen Avancen gemacht hat?“

„Nein, noch nie.“

„Unsere Zeit ist gleich um. Ich schlage vor, wir sehen uns in einer Woche wieder. Wenn Sie ein einschneidendes Erlebnis haben, das Sie verstört, auch früher. Rufen Sie mich dann an und quatschen auf den AB. Dann versuche ich, Sie dazwischen zu schieben. Ach ja. Und von diesen Tabletten morgens und abends jeweils eine nach den Mahlzeiten. Wenn Sie das Gefühl haben, es gibt starke Nebenwirkungen, nehmen Sie nur eine Tablette abends.“

Ich dankte und ging. Es war ein Donnerstag. Am Samstag darauf war ich auf einer Hochzeit. Auf einer echten. Kein Traum. Ich war auch nicht der Bräutigam. Aber ich stand hinter ihm, ich war nämlich sein Trauzeuge. Seine Frau sah umwerfend aus in ihrem Brautkleid: lange blonde Haare, super Figur, schöne Brüste.

Es war in der Kirche. Das Brautpaar und die beiden Trauzeugen standen dahinter.

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