Sara

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Sara hatte langes rotes Haar, schielte leicht und war 15 Jahre alt. Jeden Morgen machte sie sich auf den langen Weg zur Dorfschule, die etwas abseits vom Zentrum lag. Sie war die Tochter eines Bauern, der nebenbei in einer winzigen Kirche amtete, die auf einem kleinen Hügel oberhalb des Walliser Dorfes lag, in dem Sara lebte. In ihren Wesensmerkmalen unterschied sie sich kaum von andern gleichaltrigen Mädchen – mit einer Ausnahme: Sie hatte enorme Brüste. Schamvoll versuchte sie, sie unter dicken Winterpullis zu verbergen und im Sommer trug sie Kleider in Übergrössen – aber es half alles nichts. Die wenigen Einwohner, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten, wussten alles voneinander – und somit auch von Sara und ihrer anatomischen Prominenz. Saras Familie war bitterarm. Der Vater, ein wortkarger Mann, bewirtschaftete den Hof, hing aber die meiste Zeit in der Dorfkneipe rum – wenn er nicht gerade Unkraut jätete, das sich auf dem Kirchvorplatz hartnäckig hielt. Ihre Mutter war bei einem Traktorunfall ums Leben gekommen. Saras kleiner Bruder war schwer von Begriff, um nicht zu sagen, etwas blöd. Inzucht war im Seitental, in dem Sara aufwuchs, gang und gäbe.In der Dorfschule fehlte es so ziemlich an allem – und es war eine tief verwurzelte Tradition, dass sämtliche Kinder, von der dritten bis zur neunten Klasse, zusammengepfercht in einem Raum sassen. Einer der wenigen Lehrer, die es auf sich nahmen, in dieser für Schweizer Verhältnisse unterentwickelten Schule zu unterrichten, war Herr Saner, ein 50 Jahre alter Lüstling, der keine Gelegenheit verpasste, möglichst viel von seinen Schülerinnen mitzubekommen.
Heute stand Biologie auf dem Stundenplan – und Herr Saner hatte sich auf dem Weg zur Schule etwas ausgedacht. "Wir kommen jetzt zum menschlichen Körper", begann er die Lektion und ignorierte das verlegene Kichern all der Bauernkinder, die im Raum waren. Sara sass in der vordersten Reihe und wirkte so, als hätte sie ihre Brüste aufs Pult vor ihr gelegt. Herrn Saner war nicht entgangen, dass ihre Leinenbluse nahezu platzte.
In groben Zügen schilderte er die menschliche Anatomie – sorgfältig darauf bedacht, das Niveau so zu halten, dass die verschiedenen Klassen auch wirklich mitkamen. In didaktischer
Hinsicht war er ein Genie. "Wir beginnen mit dem Skelett." Man hörte nur das Kritzeln der Füllfedern auf dem Papier; Bleistift war untersagt. "Das männliche und das weibliche Skelett weisen im Beckenbereich deutliche Unterschiede auf." Hinsicht Sara streckte im Eifer die Zunge etwas heraus; das Thema interessierte sie. "Wenn wir schon bei den Unterschieden sind... möchte ich jetzt auf den weiblichen Körper etwas näher eingehen. Sara, komm nach vorn!"
Sara schreckte hoch. Sie war es gewohnt zu gehorchen, errötete aber tief. Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht und erhob sich mechanisch. "Komm nur, brauchst Dich nicht zu schämen", liess sich Herr Saner vernehmen. "Hier, setz Dich auf mein Pult." Sara tat, wie ihr geheissen. Die Jungs glotzten auf ihre gigantischen Wölbungen, doch das war sich die arme Sara gewohnt. "Wir haben hier ein junges Mädchen vor uns", wandte sich Herr Saner an die Klasse, "und bei ihr sind gewisse Unterschiede zu den Männern sehr ausgeprägt." Einige grinsten frech. "Sara, ich muss Dich jetzt bitten, Deine Bluse aufzuknöpfen." Dies sagte er in derselben unerschütterlichen Autorität wie der Dorfarzt, zu dem sie gelegentlich ging, wenn sie eine Grippe nicht loswurde. Dieser hatte sie auch schon abgehorcht und liess sie dann oben ohne den Sehtest machen, der zur schulärztlichen Routine gehörte.
Zögernd nestelte Sara an den Knöpfen; Herr Saner stand neben ihr. "Bis Sara so weit ist", fuhr er weiter, "erzähle ich Euch etwas über die weibliche Brust. Es handelt sich dabei um Drüsen, die sich im Wesentlichen kaum von Kuheutern unterscheiden. Die kennt Ihr doch, oder?" Wieder lachten ein paar. Dann war Sara so weit. Ihre Bluse stand offen und gab den Blick frei auf ein hellblaues, leinenes Unterhemd. "Sara, zieh Dich bitte aus, ich möchte der Klasse Deine... Drüsen zeigen. Dies ist ein sehr wichtiger Anschauungsunterricht." Sara wusste in ihrer Verlegenheit kaum mehr, wohin sich wenden – und schob ihr Hemdchen hoch. Nun war kein Lachen mehr zu hören. Mit völlig ausgetrockneter Kehle starrten diese einfachen Bauernjungen, vom Dritt- bis zum Neuntklässler, auf das, was sich ihnen jetzt darbot. Jeder von ihnen hatte sich Saras Brüste schon heimlich vorgestellt und sich Jungenträumen hingegeben – aber was sie hier zu sehen bekamen, raubte ihnen den Atem.
"Sara", Herrn Saners Stimme war mit einemmal seltsam rauh, "geh doch bitte hier vorn etwas auf und ab". Das hatte der Schularzt auch schon von ihr verlangt. Das Auf- und Abgehen. "Saras Drüsen haben die Form von Pfannkuchen", sagte er in belehrendem Ton. Sie sind besonders schwer, und ich werde sie jetzt betasten." Sara kam nicht zum Widersprechen, als Herr Saner ihre linke Brust in die Hand nahm und hochhob. Keck erblühten ihre Nippel. "Das Drüsengewebe mündet in winzigen Kanälchen in den Brustwarzen, die ich jetzt etwas massieren werde." Saras Gesicht war röter als ihre prachtvollen Haare. "Seht ihr? Sie werden steif. Das ist in Ordnung so", liess er sich mit dem Unterton eines Experten vernehmen. "Und jetzt leg Dich bitte aufs Pult." Herr Saner bat die Klasse mit heiserer Stimme nach vorn, eine Reihe nach der andern. Alle durften, mal scheu, mal kräftiger, Saras Riesenbrüste berühren und ihre spitzen rosa Nippel befühlen.
Endlich durfte das Mädchen sich anziehen und sich auf den Nachhauseweg machen.
Zuerst kamen die empörten Elternanrufe. Dann die Lehrerkonferenz. Der eilends einberufene Elternabend. Herr Saner hatte ein echtes Problem: Sein Anschauungsunterricht hatte sich herumgesprochen wie ein Lauffeuer.
Bald schon musste er sich eine neue Stelle suchen; dies war ihm aber egal: Er hatte Saras Brüste gesehen.

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