Saskia, ‚Dirty Tanja‘ und ein unerwartetes Date

Campingplatzgeschichten

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Saskia, ‚Dirty Tanja‘ und ein unerwartetes Date

Saskia, ‚Dirty Tanja‘ und ein unerwartetes Date

Svenja Ansbach

"Das Leben ist das, was uns passiert, während wir andere Pläne machen."

Am dritten Abend, als ich dann allein in meinem Camper lag, kurz davor mich in den Schlaf zu weinen 😉, bekam Saskia in meiner Fantasie den Körper von Suse und kurze Zeit später lag ich erhitzt und schweratmend mit klebrigen Fingern da. Das hatte ich nun davon!

Saskia und ich – das ließ sich am besten so beschreiben: Wir waren wie ‚best Buddies‘ mit 20-jähriger gemeinsamer Geschichte, nur eben ohne 20-jährige gemeinsame Geschichte.
Nur die klitzekleine Hoffnung, dass ich vielleicht gerade ein geheimes Testverfahren durchlaufen würde, hielt mich hoch und meinen Kleinen runter, wo er doch sonst vor lauter prall zur Schau gestelltem Leben deutlich aufbegehren würde.

Am letzten Abend bevor Saskia nach Deutschland zurückflog, ihre Eltern, mittlerweile Rentner, blieben noch, fragte sie mich: „Möchtest Du heute Abend ein Date mit mir?“
Natürlich sagte ich ja, wenig optimistisch dass irgendwas anders sein würde als die Tage zuvor.
Entsprechend fiel meine Antwort aus: „Ok, wo gehen wir hin?“
„Oh, ich dachte du kochst uns eine Kleinigkeit in deinem Camper.“
Uuupss, noch nicht einmal hatte sie sich in meine Räuberhöhle getraut, allerdings hatte ich schon mehrmals mit meinen Kochkünsten geprahlt. Nun war Zahltag!

„Ist doch kein Thema“, gab ich mich großspurig, „gib mir zwei Stunden.“
„OK.“
Ich verabschiedete mich fürs Erste in normal gemächlichem Tempo. Kaum war ich ums Eck, raste ich los.
Oh Mann! Zwei Stunden. Ich musste meinen Schweinestall aufräumen inkl. Bett beziehen, durchfeudeln, kochen und einen netten Essplatz herrichten, ach ja … und einkaufen musste ich vorher wohl auch was.
Wenige Minuten vor der Zeit war ich fertig, schweißüberströmt zwar, aber fertig.
Als sie die Parzelle betrat, war ich noch unter der Dusche.
„Setz dich schon mal, bin gleich da.“

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