Saug dich satt!

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Saug dich satt!

Saug dich satt!

Maike Maria Mahler

Mein Kollegin Simone und ich hatten bereits zwei anstrengende Arbeitstage hinter uns, um alle Vorbereitungen für die große Wiedereröffnung unserer umgestalteten Boutique zu treffen. Obwohl wir uns beide mächtig ins Zeug legten, hatten wir so gut wie keine Unterstützung von unserer Vorgesetzten, der Boutique-Inhaberin. Sie stürmte nur kurz herein, warf einen schnellen Blick über die Regale und Ständer, um sicherzustellen, dass die bestellten Waren ordnungsgemäß geliefert worden waren, und nahm uns dann kurz und eher formell in die Arme.
„Verlasst euch auf euch selbst, Mädels. Ihr werdet das schon hinkriegen“, sagte sie mit einer Selbstverständlichkeit, als ob es das Leichteste der Welt wäre. „In zwei Tagen eröffnet ihr um Punkt neun Uhr morgens diesen Laden. Leider habe ich an diesem wichtigen Tag andere Verpflichtungen und kann nicht persönlich anwesend sein. Und vergesst nicht, jedem Kunden ein Glas Sekt anzubieten, so wie wir es besprochen haben!“
Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, machte sie schon Anstalten, das Geschäft wieder zu verlassen. Ich konnte nicht anders, als ihr hinterherzurufen, um noch eine klärende Frage zu stellen. „Warte mal, wer von uns beiden ist eigentlich für die Leitung verantwortlich, während der Eröffnungszeit? Simone oder ich?“
Sie hielt kurz inne, drehte sich zu uns um und rief: „Das ist doch ganz einfach zu regeln. Eine von euch übernimmt die erste Schicht von neun bis vierzehn Uhr, und die andere kümmert sich dann von vierzehn bis neunzehn Uhr um das Geschäft. Ist das nicht eine faire Aufteilung?“
Mit diesen Worten verschwand sie, als wäre alles in bester Ordnung, und ließ uns beide zurück.
Unsere Hoffnung war es, dass unsere Chefin auch in den kommenden Tagen und Wochen ihre lässige, unbeschwerte Haltung beibehalten würde. Schließlich waren wir diejenigen, die im täglichen Betrieb die Verantwortung tragen würden.
Nach einem langen und anstrengenden Tag war es endlich gegen zwanzig Uhr, und wir fühlten uns zufrieden mit dem, was wir erreicht hatten. Die Boutique sah hervorragend aus, bereit für ihre große Wiedereröffnung nach dem Umbau. Simone und ich nahmen einen Moment, um uns gegenseitig zu beglückwünschen. Wir wussten beide, dass wir ohne die jeweils andere Person dieses Pensum nicht hätten bewältigen können.
Erschöpft, aber zufrieden, machte ich mich auf den Weg zur Dusche. Wir haben in unserem Geschäft eine eigene für uns und von der machten wir öfter Gebrauch. Ich fühlte mich, als würde ich buchstäblich aus allen Poren schwitzen und dampfen. Der Drang nach einer Dusche war nicht mehr zu ignorieren. Kaum trafen die ersten warmen Wasserstrahlen meinen Körper, spürte ich, wie sich meine angespannten Muskeln entspannten. Die Wärme und der Wasserfluss halfen mir, mental einen Gang herunterzuschalten und ließen meine Gedanken in andere unkeusche Richtungen schweifen.
Unter der Dusche oder in der Badewanne hatte ich schon immer eine besondere Verbindung zu mir selbst gespürt. Die Intimität dieser Momente verführte mich häufig zu gewagten, sinnlichen Handgriffen, die oft zu weiteren, mehr oder weniger ungeplanten Aktivitäten führten. An diesem speziellen Abend wusste ich jedoch, dass noch eine andere Art der Entspannung auf mich wartete: Ich würde meinen Lover später sehen. Die Vorfreude auf dieses Treffen, kombiniert mit der wohligen Wärme der Dusche, ließ mich die Strapazen des Tages fast vergessen.
Trotzdem oder gerade deshalb machte ich mir rasch das Vergnügen. Verrückt, ich konnte auf einem Bein nicht stehen. Erst die zweite Husche machte mich zufriedener.
„He“, schrie ich plötzlich auf, „beobachtet man denn kleine Mädchen, wenn sie sich allein glauben?“
Simone stand splitternackt vor der Duschkabine und raunte: „Von wegen ´kleine Mädchen´!? Gerade hast du dich als lüsternes Weib gezeigt und dich gefingert!“
Noch einen Schritt kam sie näher und bewunderte: „Kerstin, bist du wunderschön. Eine fantastische Figur hast du. Ich hätte nie gedacht, dass deine Brüste bar jeder Stütze so strammstehen. Da bekomme ich ja direkt Komplexe.“
Ich entgegnete sofort: „Sei kein Schäfchen! Der wunderschöne Abwärtsschwung deiner herrlichen Birnen ist doch auch sehr reizend. Schließlich sind wir ja auch keine achtzehn mehr.“
Simone knurrte begierig: „Wenn ich deine Exemplare sehe, möchte ich gleich Baby sein.“
„Komm Baby“, lockte ich im Scherz, „saug dich satt“.
Ich guckte nicht dumm aus der Wäsche, wie wörtlich Simone meine Einladung nahm. Sie kam tatsächlich zu mir in die Duschkabine und saugte sich an der ersten Brustwarze fest. Ich war sofort überrollt. Es war schon bald zehn Jahre her, seit ich dieses Erlebnis mal mit einer Freundin gehabt hatte. Siebzehn war ich da gewesen und hatte bei einer Schulfahrt mit einem Mädchen in einem Bett geschlafen; genau genommen mehr aneinander gespielt als geschlafen! Auf eine ganz besondere Weise erregte mich jetzt die offensichtliche Begierde meiner neuen Kollegin. Mir fiel gar nicht ein, sie abzuwehren. Ich stellte das Wasser ab und streichelte ihr Haar in dem Rhythmus, wie sie meine Brüste verwöhnte. Mit ihren Händen wollte sie scheinbar das ganze Blut dahin treiben, wo sie mit ihren Lippen liebevoll saugte und mit den Zähnen behutsam knabberte. Ich wisperte: „Wenn du noch ein bisschen machst, bescherst du mir einen Brust-Orgasmus.“
„Freu dich“, lispelte sie. „Ich wäre glücklich, wenn ich das von mir auch behaupten könnte.“
Mir ging es heiß und kalt über den Rücken. Ich hörte die Sehnsucht aus ihren Worten und auch die Kritik an meine Adresse, weil ich mich in keiner Weise erkenntlich zeigte. Gerade wollte ich in ihre Backen greifen und vielleicht versuchen, von hinten in ihren Schritt zu streicheln, da ging Simone vor mir in die Knie. Ich wusste, dass ich mich im Bruchteil einer Sekunde entscheiden musste. Was diese Frau anzettelte, das war nicht die Annäherung aus einer Laune heraus. Sie wollte mehr von mir und ich musste entscheiden, ob ich ihr das geben wollte. Ich weiß nicht, ob der Kopf entschieden hatte. Jedenfalls gingen meine Schenkel unmerklich auseinander, als Simone gekonnt hier und da züngelte. Ich war auf einmal so scharf auf jede Berührung ihrer Zungenspitze, dass ich mich ausbreitete, um ihr jedes Hindernis zu nehmen. Ich begann am ganzen Leib zu zittern und merkte genau, wie ich sie damit immer verrückter machte. Ihr Mund raste durch meinen Schoß, als wollte sie alles auf einmal liebkosen und beknabbern. Mein Gefühl täuschte mich nicht. Ganz plötzlich wurde ich starr und schüttelte gleich darauf einen heftigen Orgasmus heraus und spritze etwas geilen Fotzensaft. Wie gebannt hockte Simone vor mir. Sie schien die Überraschung mit den Augen einzufangen, ehe mir ihre Lippen wieder die verrücktesten Sachen zwischen die Schenkel flüsterten.
Als Simone wieder nach oben kam, küssten wir uns zum ersten Mal. Wir schauten uns dabei tief in die Augen. Große Fragen waren in den Blicken, keine Antworten. Endlich hatte ich in dieser Stellung Gelegenheit, ihr auch eine kleine Freude zu bereiten. Mein Petting schien ihr zu gefallen, obwohl ich mit einer anderen Frau eigentlich keine großen Erfahrungen hatte. Ich tat einfach mit ihr, was ich mit mir selber trieb, wenn ich es nötig hatte oder mir ganz einfach eine schöne Stunde bereiten wollte. Ich war richtig froh, dass ich ihr so auch einen Orgasmus schenken konnte.
Als sie ausgehechelt hatte, wollte ich wissen, ob sie eine Lesbe war. Ich weiß nicht mehr, welche Worte ich dazu gebrauchte. Jedenfalls zuckte sie nur mit den Schultern. „Ich habe mich ganz einfach in dich verliebt“, gestand sie. „Ich habe aber auch schon mit zwei Männern geschlafen. Einer war leider verheiratet, aber gut, der andere war im Bett ein Stümper. Er war nur auf seine Befriedigung bedacht.“
„Und Frauen?“ hakte ich nach.
„Meine allerbeste Freundin hat sich einfach für zwei Jahre auf einen Segeltörn um die Welt begeben.“
Ich ließ meinen Zeigefinger zwischen ihren Beinen flattern, wie ich es selbst gern mochte und fragte zurückhaltend: „Und nun suchst du wohl etwa in mir einen Ersatz?“
„Du bist so schön, so lieb, so verständig.“
Ich nahm ihren Kopf in beide Hände und küsste ihren Mund. Es war fast nicht zu hören, wie ich wisperte: „Es ist wunderschön mit dir, aber wie soll ich eine Freundin und einen Lover verkraften?“
Wir küssten und streichelten uns so lange, bis wir uns endlich einig waren, zu Simone zu gehen. Ihr war es in der Boutique für ein erstes schönes Schäferstündchen zu ungemütlich. Mir auch! Unterwegs bekam ich so richtige Lust auf sie. Ich sah mich schon mit ihr im Bett oder auf der Couch toben. Ich schüttelte mich vor Wonne, als ich daran dachte, wie unbeschreiblich mich gerade ihre Lippen verwöhnt hatten.
Obwohl wir sicher beide tüchtigen Hunger hatten, nahmen wir uns nur Zeit für ein paar Kekse. Ich verhinderte, dass sie ein richtiges Abendessen machte. Es dauerte nicht lange, bis wir splitternackt auf ihrem breiten Bett lagen. Meinen Lover hatte ich für den Moment vergessen. Mit sinnlichen Zungenküssen und einem leichten Petting brachten wir uns wieder in Stimmung. Dann zeigte ich ihr, dass auch ich mein Französisch perfekt beherrschte. Ich wusste als Frau ja am besten, was und wie es sich eine andere Frau wünscht. Männer wissen oft nicht, was sie mit ihrer Zunge und den Lippen machen sollen. Manche sind zu grob und bei anderen spürt eine Frau gar nichts.
Als wir schon mehrmals gekeucht und wollüstig zu einigen Orgasmen gezittert hatten, da kamen Simones Spielzeuge ins Geschehen. Der große Unterschied die lesbischen Liebenden zu Heteros oder Schwulen haben ist, dass wir Frauen uns endlos Freude bereiten können. Ein Orgasmus kann den Nächsten jagen und so können wir uns endlos in Ekstase treiben. Wenn Männer ihr Pulver verschossen haben, ist erstmal Ruhe im Karton und wenn ich an die Schnellspritzer denke. Zu Glück ist mein Lover in dieser Beziehung sehr standfest. Nun, ja das ist ein anderes Thema.
Meine frische Bettgespielin zeigte mir stolz ihren Doppeldildo. An ihm hatten wir wahnsinnigen Spaß hatten daran, es uns gleichzeitig zu machen. Es war egal, dass Simone viel schneller kam. Sie fickte mich und sich mit diesem Mördergerät einfach weiter, bis auch ich kam. Und es war auch geil, zu sehen, wie das Teil in unseren beiden Fotzen verschwand und wieder herausflutschte.
An diesem Tag begann unabhängig von meinem Lover eine lange und innige Frauenfreundschaft.

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